Münchener Zoll machen großen Fund

Insgesamt 110 Kilogramm Übergepäck - Studentin am Flughafen mit 500 verbotenen Cremes erwischt

Insgesamt 110 Kilogramm an Kosmetikartikeln hatte die Frau in ihren Reisetaschen verstaut.
+
Insgesamt 110 Kilogramm an Kosmetikartikeln hatte die Frau in ihren Reisetaschen verstaut.

Am Münchener Flughafen wollte bereits im Januar eine Studentin aus Togo den Ausgang für anmeldefreie Waren passieren. Die Zöllner kontrollierten dies und stießen auf über 500 verbotene Cremes und Kosmetikartikel.

Die Pressemeldung des Hauptzollamtes München im Wortlaut:

München - Rund 500 verbotene Cremes und Kosmetikartikel haben Zöllner am Flughafen München in mehreren Reisetaschen gefunden. Ende Januar haben Beamte des Hauptzollamts München das Gepäck einer 22- jährigen
Studentin kontrolliert, die aus Togo einreiste und den „Grünen Ausgang“ für
anmeldefreie Waren passierte.

Während der Überprüfung stellten die Beamten in mehreren Reisetaschen rund 400 verbotene Cremes (rezeptpflichtige Kortison- und Anti-Pilz Cremes) und 100 nicht einfuhrfähige Kosmetikartikel fest. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Ware sichergestellt.

„Das Gesamtgewicht aller Reisetaschen betrug rund 110 Kilogramm“, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

Zusatzinformation:

Produkte aus Drittländern müssen sicher sein. Dies bedeutet, dass sie die
Gesundheit des Menschen nicht gefährden dürfen. Hierzu hat sowohl die
Europäische Union als auch der nationale Gesetzgeber in den verschiedensten
Bereichen rechtliche Anforderungen geschaffen, die die jeweilige Ware zu
erfüllen hat. Die deutsche Zollverwaltung wirkt bei der Überwachung der
Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit im internationalen Warenverkehr mit.

Kosmetik
Kosmetische Mittel aus Drittländern müssen bei Ihrer Einfuhr die gleichen
Anforderungen erfüllen, wie in der Union hergestellte Produkte. Die Überwachung der Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen für kosmetische Mittel obliegt in Deutschland den zuständigen Marktüberwachungsbehörden.

Arzneimittel
Die Regelungen des Arzneimittelrechts sorgen im Interesse einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung von Mensch und Tier für die Sicherheit im Verkehr mit Arzneimitteln. Dies gilt insbesondere für die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Arzneimittel.

Pressemeldung des Hauptzollamtes München

Kommentare