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Flugunfall in Füssen: Polizei schließt technische Mängel aus

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Flugunfall in Füssen: Polizei schließt technisches Versagen aus.

Füssen/Kempten - Zwei Tage nach dem tödlichen Unfall bei einem Flugtag in Füssen im Ostallgäu hat die Polizei technische Mängel als Unglücksursache ausgeschlossen.

Nach Angaben vom Montag gehen die Ermittler von einem menschlichen Versagen der Drachenfliegerin aus. Die Staatsanwaltschaft habe den Flugdrachen der Frau sicherstellen lassen. Ihr wurde zudem eine Videoaufzeichnung des Unglücksfluges vorgelegt. Die 50-Jährige aus dem Landkreis Ostallgäu verfügte nach Polizeiangaben über 20 Jahre Flugerfahrung.

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Auch bei der Veranstaltung in Füssen hatte sie bereits zwei erfolgreiche Flüge mit ihrem Hängegleiter absolviert. Als sie bei ihrem dritten Start wieder von einer Motorseilwinde in die Höhe gezogen wurde, soll sie durch einen Flugfehler in Schieflage geraten sein. Aus 30 bis 50 Metern Höhe stürzte sie in die Tiefe und prallte am Boden auf ein abgestelltes Segelflugzeug. Schwer verletzt wurde sie in eine Unfallklinik geflogen, wo sie in der Nacht zum Sonntag starb.

dpa/lby 

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