Motor wird geprüft

Rätsel um Flugzeugabsturz

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Bei dem Flugzeugabsturz kamen alle drei Insassen ums Leben.

Kirchdorf - Nach einem tödlichen Flugzeugabsturz am vergangenen Montag rätselt die Polizei über die Ursache. Eine Untersuchung des Motors der Unglücksmaschine soll Antworten liefern.

Eine Woche nach dem tödlichen Flugzeugabsturz an der Grenze zu Bayern schließen die Ermittler gesundheitliche Probleme als Unfallursache aus. Die Obduktion von zwei der drei Leichen habe keine Hinweise in dieser Richtung ergeben, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Bei dem Absturz nahe Kirchdorf an der Iller waren zwei Männer aus Bayern und einer aus Baden-Württemberg ums Leben gekommen.

Experten sollen nun den Motor mit Spezialwerkzeug untersuchen. Eine technische Ursache sowie menschliches Versagen könnten noch nicht ausgeschlossen werden.

Der 64-jährige Fluglehrer aus dem Kreis Göppingen und der 32-jährige Pilot aus dem Kreis Landsberg hatten den Untersuchungen zufolge vorne in dem Kleinflieger des Typs Lancair gesessen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Beide Männer und ein weiterer 32-jähriger Pilot aus Augsburg, der auf dem Rücksitz gesessen hatte, waren am Montag vor einer Woche ums Leben gekommen.

dpa

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