Havarie eines Güterschiffs

Frachter steckt in Fluss fest - Donau nicht mehr gesperrt

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Das Güterschiff war am Donnerstagvormittag auf der Donau havariert. Sieben Stunden war der Fluss aufgrund der Bergungsarbeiten gesperrt.

Seit Donnerstagvormittag ist die Donau aufgrund der Havarie eines Schiffes gesperrt. Der Einsatz könnte noch den ganzen Tag dauern.

Update 15:51 Uhr 

Nach der Havarie eines Gütermotorschiffs wegen Nebels auf der Donau ist der Fluss wieder frei. Einsatzkräfte hatten am Donnerstag bei Vilshofen (Landkreis Passau) ein Drittel der Fracht, etwa 1100 Tonnen Kunstdünger, auf ein anderes Schiff umgeladen, wie ein Sprecher des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Regensburg mitteilte. Im Anschluss wurde das havarierte Schiff geborgen und zunächst nach Vilshofen geschleppt. In Passau sollte die übrige Fracht entladen werden.

Die Donau war wegen der Bergungsarbeiten für knapp sieben Stunden gesperrt. Der Kapitän des havarierten Schiffes hatte sich am Mittwoch bei Nebel verfahren und sein Güterschiff außerhalb der Fahrrinne auf Grund gesetzt. Es sei ein „reines Versehen“ gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Deswegen gebe es derzeit auch keine Ermittlungen gegen ihn.

Erstmeldung

Vilshofen - Nach der Havarie eines Gütermotorschiffs bei Vilshofen (Landkreis Passau) ist die Donau seit Donnerstagvormittag für den Schiffsverkehr gesperrt. Einsatzkräfte versuchen laut einem Polizeisprecher die Fracht, über eine Tonne Kunstdünger, auf ein anderes Schiff umzuladen. Im Anschluss soll das havarierte Schiff geborgen werden. Der Einsatz wird demnach womöglich noch den ganzen Tag dauern. Solange soll die die Donau in dem Bereich in beiden Fahrtrichtungen gesperrt bleiben. 

dpa

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