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Ermittlungen wegen Totschlag und Vergewaltigung

Frau stirbt nach sexuellem Missbrauch und schwerer Misshandlung in Schlierseer Seniorenheim

Schliersee - In einer Seniorenresidenz wurde eine Rentnerin von einem Mitbewohner sexuell missbraucht und so schwer misshandelt, dass sie im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag. Das Heim war bereits im Mai in die Kritik geraten.

Eine Bewohnerin der Seniorenresidenz Schliersee ist gewaltsam ums Leben gekommen. Die Frau wurde von einem Mitbewohner sexuell missbraucht und so schwer körperlich misshandelt, dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort starb sie an ihren schweren Verletzungen, wie der BR berichtet.

Versuchter Totschlag und Vergewaltigung in Seniorenheim?

Der Vorfall ereignete sich bereits am 25. Juli. Der Täter soll dement sein. Gegen den Mann wird jetzt wegen „versuchten Totschlags in Tateinheit mit Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung“ ermittelt. Auch inwieweit das Personal für den Vorfall Verantwortung trägt, wird jetzt von der Staatsanwatschaft geprüft.

Heim bereits wegen Corona in Kritik

Das Heim war bereits im Mai im Zuge der Corona-Pandemie in die Kritik geraten. Die Seniorenresidenz musste damals unter Quarantäne gestellt werden, sogar die Bundeswehr musste helfen, weil die Versorgung der Bewohner nicht mehr gewährleistet werden konnte. Drei Bewohner und eine Angestellte starben an den Folgen der Virusinfektion. Die Staatsanwaltschaft München leitete daraufhin ein Verfahren gegen die ehemalige Heimleiterin ein.

Das Landratsamt Miesbach erklärte gegenüber dem BR, „die engmaschige Überwachung der Einrichtung trotz zwischenzeitlich eingetretener Verbesserung der pflegerischen Situation bis auf Weiteres fortzuführen“.

bcs

Rubriklistenbild: © Jana Bauch

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