Frau wollte Ex-Mann ermorden lassen - für 2000 Euro

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Die Staatsanwaltschaft wirft der angeklagten Hessin vor, drei Männer aus dem Nahen Osten beauftragt zu haben, für 2.000 Euro ihren früheren Ehemann umzubringen.

Aschaffenburg - Mordlust nach gescheiterter Ehe: Weil eine 51 Jahre alte Frau ihren Ex-Mann umbringen lassen wollte, hat die Strafkammer des Landgerichtes Aschaffenburg sie am Montag zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt.

Die Mordlust gegen ihren Ehemann hatte die Hessin aus dem Odenwaldkreis bereits vor vier Jahren das erste Mal gepackt. Damals griff sie selbst zur Pistole und schoss auf ihren im Auto sitzenden Partner. Der Mann blieb unverletzt, sie wurde zunächst in die Psychiatrie eingewiesen.

Im September 2011 schmiedete die Frau abermals Mordpläne und beauftragte drei Männer mit dem Mord an ihrem Ex-Mann. Der tödliche Auftrag flog auf, als die Männer bei einer routinemäßigen Personenkontrolle der Polizei von dem Mordauftrag erzählten.

Die Frau hatte der Polizei zufolge den Männern bereits den ersten Teil der insgesamt 2000 Euro angezahlt. Die 51-Jährige verweigerte vor Gericht die Aussage. Die Verteidigung hatte einen Freispruch gefordert.

Mit der Höhe der Strafe - fünf Jahre Haft - wegen versuchter Anstiftung zum Mord folgten die Richter der Forderung der Staatsanwaltschaft.

dpa

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