Daheim hatte sie ein Waffenlager

Frau wollte mit Pistole ins Gericht

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Ein ganzes Waffenlager fand die Polizei zu Hause bei der 56-Jährigen, die mit einer Pistole in der Tasche das Amtsgericht Landshhut betreten wollte.

Landshut - Mit einer Pistole in der Handtasche ist eine Frau im Amtsgericht Landshut erwischt worden. Nach dem Zwischenfall fand die Polizei bei der Frau zu Hause ein ganzes Waffenarsensal.

Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, hatten Wachtmeister die ungeladene Waffe am Dienstag bei einer Routinekontrolle gefunden. In der Folge wurde bei einer Razzia im Wohnhaus der 56-Jährigen ein ganzes Arsenal von insgesamt 15 Schusswaffen entdeckt.

Angeblich wollte die Frau die Pistole einige Tage zuvor verkaufen und hatte sie dann in der Handtasche vergessen. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden etliche weitere Gewehre und Pistolen sowie mehr als 3000 Schuss Munition gefunden. Die Waffen waren nicht vorschriftsmäßig gesichert, teilweise lagen sie geladen und griffbereit im Haus. Ein Familienmitglied hat zwar einen Jagdschein, zunächst war aber unklar, ob es für die Waffensammlung eine Genehmigung gab.

Seitdem ein Angeklagter im Januar in Dachau einen 31 Jahre alten Staatsanwalt erschossen hatte, sind die Sicherheitsmaßnahmen in den bayerischen Gerichten stark verschärft worden. Bereits 2009, als ein Angeklagter im Landshuter Landgericht seine Schwägerin und sich selbst erschossen hatte, waren die Kontrollen am Eingang des Gerichtsgebäudes in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt ausgeweitet worden.

dpa

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