Traunsteiner Fahnder in Zügen im Einsatz

Nigerianer ohne Papiere zum Möbelkauf - Rumänischer Schwarzfahrer erwischt

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Freilassing - Ein Nigerianer ohne gültige Papiere und ein Rumänen ohne Fahrkarte: Die Traunsteiner Fahnder waren in Zügen gefordert:

Als Beamte der Fahndungsgruppe Schiene am Mittwochmorgen im Nachtzug von Rom nach München einen nigerianischen Staatsangehörigen kontrollierten, schien zunächst alles in Ordnung zu sein.Der Nigerianer konnte sich mit seinem Reisepass und einem italienischen Aufenthaltstitel ausweisen, der zur Einreise in das Bundesgebiet ausgereicht hätte. Ein Vergleich der Person mit dem im Reisepass angebrachten Foto ergaben jedoch Abweichungen.

Der Nigerianer hatte scheinbar nicht mit einer intensiven Kontrolle gerechnet, da er die im Reisepass eingetragenen Personalien nicht vollständig nennen konnte. Mit den Feststellungen konfrontiert, gab der 29-jährige zu, dass er derzeit in Italien keine gültigen Dokumente besitzt und trotzdem mit einem Freund nach Nürnberg fahren wollte, um dort Möbel zu kaufen.

Dass er dann auch noch ausgerechnet gültige Dokumente findet, um nach Deutschland fahren zu können ist sicherlich als Schutzbehauptung anzusehen sein. Die Person wurde in Rosenheim an die Bundespolizei übergeben, welche die weiteren Ermittlungen übernahm.

Haftbefehl für notorischen Schwarzfahrer

Ein notorischer Schwarzfahrer ging den Fahndern der Polizeiispektion Fahndung Traunstein in Netz. In einem Meridian von Salzburg nach München saß ein rumänischer Staatsangehöriger, der den kontrollierenden Beamten noch zu verstehen gab, dass er sich beim Zugbegleiter des Meridian noch eine Fahrkarte kaufen wollte.

Eine Überprüfung im Fahndungsregister brachte jedoch einen Haftbefehl der STA München 1 zum Vorschein, nachdem er wegen Erschleichens von Leistungen noch eine Strafe in Höhe von 600 Euro oder 40 Tage Ersatzfreiheitsstrafe zu erbringen habe.

Der unbelehrbare Schwarzfahrer, der bereits einmal eine Haftstrafe wegen des Erschleichens von Leistungen absitzen musste, konnte die geforderte Strafe nicht bezahlen. Daher wurde er zur Verbüßung der Freiheitsstrafe in die JVA Bad Reichenhall eingeliefert.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Collage)

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser