In Salzburg und Freilassing

Andrang von Flüchtlingen lässt nicht nach

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Freilassing/Salzburg - Auch am Mittwoch hat der Flüchtlingsandrang in der Region nicht nachgelassen. Zahlreiche Menschen strömten nach Freilassing. Und es wird auch wohl so weiter gehen:

Auch am Mittwoch hielt und hält der Flüchtlingsandrang nach Deutschland unvermindert an und wird sich, so die Einschätzung der deutschen und österreichischen Behörden, in den nächsten Tagen nicht reduzieren.

Rund 900 Flüchtlinge, die seit Mitternacht über die österreichisch-bayerische Staatsgrenze nach Deutschland einreisten, hielten sich am Mittag in der Notunterbringung in Freilassing auf. Darunter waren 100 Migranten, die zur grenzpolizeilichen Bearbeitung mit Bussen aus Rosenheim nach Freilassing gebracht wurden. Der größte Teil der Flüchtlinge wird noch am Nachmittag mit einem Sonderzug in das deutsche Bundesgebiet weitergeleitet.

Auf österreichischer Seite der Staatsgrenze, im sog. Grenzcamp am ehemaligen Zollamtsgebäude, befanden sich am Nachmittag wieder rund 370 Menschen, die auf ihren Grenzübertritt nach Deutschland warteten. Auf dem Gelände der alten Autobahnmeisterei in Liefering hielten sich 730 Flüchtlinge auf.

Für den Abend ist noch ein zweiter Sonderzug vom Bahnhof Freilassing zur Weiterleitung der Flüchtlinge in eine Erstaufnahmeeinrichtung im Bundesgebiet vorgesehen.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

Quelle: BGland24.de

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