Die Stadtplaner stellen ihre Pläne vor

Investor für 71 Millionen gesucht: So könnte Freilassing sich entwickeln

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Masterplan Innenstadt Freilassing - so kann sich Freilassing entwickeln
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Freilassing - Die Eisenbahnerstadt Freilassing möchte ihre Innenstadt weiterentwickeln. Dazu haben die Stadtplaner ihre Pläne vorgestellt. Nun werden Investoren gesucht:

Freilassing möchte seine Innenstadt attraktiver gestalten. Dazu gehört die Stärkung des Bereiches rund um den Bahnhof und eine attraktivere Anbindung des Bahnhofes an die Innenstadt, die Stärkung der Innenstadt mit attraktiven Wohnräumen, der sinnvolle Ausbau von Parkplätzen sowie neue Lösungen für den Verkehr. 

Und zwar Lösungen, die für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichermaßenattraktiv sind.

Masterplan Innenstadt Freilassing

Um den Bedarf und die Möglichkeiten zu erfassen, wurden das Architekten- und Stadtplanerbüro Schirmer beauftragt einen Masterplan Innenstadt zu erstellen. 

Umgesetzt werden sollen die Pläne mit Hilfe eines Investors, der rund 71 Millionen Euro laut Stadtplaner Professor Martin Schirmer aufbringen müsste. 

Die Pläne gelten zunächst für den zentralen Teil rund um das Bahnhofsareal und das nördlich der Bahngleise angrenzende Gebiet. 

Mehr Attraktivität für Freilassings Innenstadt

"Die Bahnhofsspange kann kurzfristig umgestaltet werden", so Professor Schirmer,  andere Maßnahmen für eine Attraktivitätssteigerung der Innenstadt sieht er eher mittel- bis langfristig. 

So stellte er für das Bahnhofsareal den Neubau des Bahnhofs mit Spardabank vor, ein sechs- bis siebengeschoßiges Hotel mit insgesamt 120 Betten, ein Parkhaus und ein neues Fahrradhaus. 

Auch der Busbereich würde umgestaltet werden. Die Busse könnten zukünftig in Längsbuchten vor dem neuen Bahnhof halten, alles überdacht mit Arkaden, unter denen die Fahrgäste bei Regen Schutz finden.

Investor gesucht

Trotz der hohen Investitionssumme von 71 Millionen Euro ist der Stadtplaner zuversichtlich die Pläne zeitnah umsetzen zu können. "Das Interesse seitens möglicher Sponsoren ist groß", so Schirmer, der insbesondere die Nähe zu Salzburg als großen Vorteil für die Investorensuche sieht. 

Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, als nächsten Schritt nun einen Investorenwettberb vorzubereiten. Ist ein Investor gefunden, kann als nächstes ein Architekturwettbewerb angegangen werden. Auch wenn die Finanzierung durch einen Investor abgedeckt werden soll, liegt die Ausarbeitung trotzdem in den Händen der Stadt Freilassing:

"Uns ist wichtig, dass sich niemand die Filetstückchen herausnimmt, sondern der Investor alles übernimmt und eine runde Sachen herauskommt", so Bürgermeister Josef Flatscher im Gespräch mit BGLand24.de.

"Das Eisen muss geschmiedet werden, solange es heiß ist"

Dass der Zeitpunkt für solche Investitionen aktuell der richtige ist steht für alle Beteiligten außer Zweifel: "Es ist jetzt angeschmiedet und das Eisen heiß, jetzt muss es nur geschmiedet werden und das Projekt angegangen. Es gibt großes Interesse bei möglichen Investoren und auch die Finanzierungsmöglichkeiten sind derzeit attraktiv", sind sich alle Beteiligten einig.

Quelle: BGland24.de

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