+++ Eilmeldung +++

DNA-Spuren liefern Mann aus

Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

Freinachtgänger waren überwiegend vernünftig

Landkreis - Die Freinachtgänger haben sich in der Walpurgisnacht weitestgehend mit Streichen zurückgehalte - das Polizeipräsidium Oberbayern Süd meldet 54 Einsatze.

Schon von alters her ist sie eine besondere Nacht, die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, besser bekannt als Frei- oder Walpurgisnacht. In modernen Zeiten haben sich, überwiegend junge Leute, den Termin im Kalender vorgemerkt, um alljährlich Übermut walten zu lassen und allerlei Streiche zu veranstalten. Die Mehrzahl der Freinachtler zeigten sich besonnen, dennoch hatten die Polizeidienststellen viele Einsätze zu bewältigen.

Einige völlig phantasielose Mitläufer verursachten nicht nur Sachschäden sondern begingen darüber hinaus auch noch Straftaten. Trotz polizeilicher Pressemeldungen im Vorfeld mit Tipps und Hinweisen zur Vermeidung unnötiger Schäden verzeichnete die Einsatzzentrale für den gesamten Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd 54 Einsatze im Zusammenhang mit der diesjährigen Freinacht. Überwiegend war es zu Sachbeschädigungen aber auch zu zwei tätlichen Auseinandersetzungen gekommen.

Aggressiv trat ein 27-jähriger Bruckmühler bei einem Fest in Bruckmühl, Landkreis Rosenheim, auf. Er hatte sich mit einem 20-jährigen Securitiy-Mitarbeiter angelegt und prompt den Kürzeren gezogen. Nun sieht er sich mit einem Strafverfahren wegen Körperverletzung konfrontiert.

Etwas harmloser ging es im Landkreis Berchtesgaden-Land zu, wo aber trotzdem einige Fassaden mit Eiern beworfen wurden. Ebenso waren im Landkreis Traunstein einige Unbelehrbare unterwegs, die die Blumentröge am Maxplatz in Traunstein beschädigten. Geradezu pfiffig war da die Turneinlage von vier Jugendlichen in Garmisch-Partenkirchen, die es den Affen gleichtun wollten, und sich von Straßenschildern zum Klettern animiert sahen. Hier trug der Einsatz der Polizei mehr zum Schutz der Kletterer bei. Sachschaden entstand übrigens keiner.

Einen wahrhaft unglaublichen Einfall hatten Maibaumschänder in Walchensee, die den dortigen Maibaum ansägen wollten. Sie hatten aber nicht mit der aufmerksamen „Maibaumwache“ gerechnet und wurden prompt ertappt. Über die Schadensregulierung liegen keine detaillierten Informationen vor. In Benediktbeuren, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, schlugen mehrere unbekannte Täter grundlos einen 23-jährigen aus Kochel nieder. Die Täter müssen sich nun wegen Gefährlicher Körperverletzung verantworten.

In Eberfing, Landkreis Weilheim-Schongau, haben Unbekannte Dachziegel auf eine Pool-Abdeckung geworfen wodurch ein Schaden von über 10000 Euro entstand. Die Polizeiinspektion Weilheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizeiinspektion Penzberg ermittelt gegen Randalierer, die mehrere Straßenlaternen mutwillig beschädigten. Eine Schneise der Verwüstung hinterließen Vandalen in Murnau am Staffelsee, indem sie Bänke, Stühle, Schilder und Blumentröge auf die Fahrbahn warfen und sogar versuchten, eine Markise in Brand zu setzen, was aber glücklicherweise nicht gelang. Insgesamt haben sie aber einen nicht unerheblichen Sachschaden verursacht.

Pressemeldung Polizei Oberbayern Süd

Lesen Sie dazu auch:

Herrmann warnt: "Strafgesetze auch in Freinacht"

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser