Finanzspritze vom Freistaat

400 Millionen Euro für Frankenschnellweg

Nürnberg - Mit fast 400 Millionen Euro fördert der Freistaat den Ausbau der in Nürnberg zu einem Nadelöhr verengten Autobahn 73.

„Der kreuzungsfreie Ausbau des Frankenschnellwegs ist für mich das wichtigste kommunale Verkehrsprojekt in der Metropolregion“, betonte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in Nürnberg.

Finanzminister Markus Söder (CSU) sicherte der Stadt Nürnberg eine bestmögliche Förderung zu: 395 Millionen Euro der veranschlagten Gesamtkosten von 450 Millionen Euro werde der Freistaat übernehmen. Baubeginn könnte den Angaben zufolge spätestens 2014 sein, sofern sich das Projekt nicht durch Klagen verzögert.

Die A73 verbindet Feucht im Landkreis Nürnberger Land mit Suhl in Thüringen; zugleich schließt sie Bamberg an den Großraum Erlangen/Nürnberg an. Bei Autofahrern ist der auch als „Frankenschleichweg“ verballhornte Frankenschnellweg gefürchtet: Auf Höhe des Nürnberger Stadtteils Gostenhof/Sündersbühl endet die Ausbaustrecke und wird erst wieder im Stadtteil Steinbühl zur Autobahn. Auf den knapp zwei Kilometern dazwischen muss der Verkehr drei mit Ampeln geregelte innerstädtische Kreuzungen passieren - lange Staus sind die Regel.

dpa

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