Freund der Sollner Schläger entlassen

München - Der Freund der beiden mutmaßlichen Mörder von Dominik Brunner ist nach sechs Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Er soll die Gewaltspirale in Gang gesetzt haben.

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Bericht: Mordanklage gegen Schläger von Solln

Beschuldigter im Fall Dominik Brunner will reden

Einen entsprechenden Bericht der “Süddeutschen Zeitung“ (Samstag) bestätigte am Freitagabend der Anwalt des Beschuldigten. Demnach entschied das Amtsgericht München, den Haftbefehl gegen den Jugendlichen außer Vollzug zu setzen, allerdings mit der Auflage einer Alkohol- und Drogentherapie. Diese habe sein Mandant nach der Entlassung vom Donnerstag bereits angetreten, sagte der Anwalt.

Dem Burschen wird vorgeworfen, am 12. September 2009 die Spirale der Gewalt in Gang gesetzt zu haben, die im gewaltsamen Tod Dominik Brunners am S- Bahnhof Solln gipfelte. Der damals 17-Jährige soll am Bahnhof Donnersbergerbrücke jene Schüler bedroht und geschlagen haben, die Brunner später beschützen wollte. Gegen ihn wird in einem separaten Prozess verhandelt, der voraussichtlich im Frühjahr beginnt, schreibt die “SZ“. Die Anklage werfe ihm unter anderem gefährliche Körperverletzung und versuchte räuberische Erpressung vor.

dpa

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