Unfall auf A94 bei Daglfing

Frontal in Vordermann gekracht: Münchner (20) schrottet Luxus-Bentley

Daglfing/München - Eigentlich sollte es eine lustige Spritztour mit Freunden werden. Doch offenbar hat ein 20-jähriger Münchner die Geschwindigkeit seines geliehenen Luxusautos unterschätzt und einen Unfall verursacht.

Queen Elisabeth setzt auf Bentley. Dieses Luxus-Gefühl wollten wohl auch vier junge Männer aus München einmal erleben. Ein 20-Jähriger lieh sich die Edel-Karosse kurzerhand aus, packte drei Freunde ein und los ging die Spritztour.

Autos schleudern über A94

Doch auf der A94 Höhe Daglfing nahm in der Nacht auf Dienstag der Spaß ein jähes Ende. Offenbar hatte der 20-jährige Fahrer die Geschwindigkeit seines Luxus-Leihwagens unterschätzt. Er fuhr mit hoher Geschwindigkeit frontal auf einen vor ihm fahrenden VW auf. Aufgrund des starken Zusammenstoßes kamen dann beide Fahrzeuge ins Schleudern. "Die Leitplanken auf beiden Fahrbahnseiten wurden beschädigt, zudem wurde eine Notrufsäule von einem der Fahrzeuge weggerissen. Nach einigen dutzend Metern kamen die beiden Pkw stark beschädigt zum Stehen." So beschreibt die zuständige Verkehrspolizei den Unfallhergang. 

Sowohl die vier jungen Insassen des Bentley als auch der 51-jährige VW-Fahrer wurden jeweils leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Mehrere Rettungswägen waren im Einsatz. Die Münchner Feuerwehr und die Autobahnmeisterei Hohenbrunn waren zur Absicherung der Unfallstelle sowie für Aufräumarbeiten vor Ort. Der rechte Fahrstreifen auf der A94 musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

200.000 Euro Schaden am Bentley

Sowohl der VW, als auch der Bentley wurden bei dem Unfall schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden beim Bentley auf über 200.000 Euro.

Eventuelle Zeugen, welche das Unfallgeschehen gesehen haben und sachdienliche Angaben hierzu machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Hohenbrunn zu melden.

mh/Verkehrspolizei Hohenbrunn

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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