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Fünfeinhalb Stunden Einsatz in München

Umgestürzter Baum kracht auf Polizeiauto - Beamtin (23) verletzt, Ursache wohl klar

Umgestürzter Baum kracht auf Polizeiauto in München.
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Umgestürzter Baum kracht auf Polizeiauto in München.

München - Ein umgestürzter Laubbaum sorgte in Schwabing für einen längeren Feuerwehreinsatz. Dabei wurden sowohl ein Polizeiauto als auch eine Straßenbeleuchtung zerstört. 

Update, 12.55 Uhr - Unfall-Ursache wohl klar

Am Mittwoch, 12.05.2021, gegen 8.45 Uhr, kippte im Bereich der Viktoriastraße und Destouchesstraße ein ca. 20 Meter hoher Baum um. Hierbei riss er Leitungen der Straßenbeleuchtung zu Boden und prallte auf das Heck eines am Fahrbahnrand abgestellten Polizeifahrzeugs.

Zum Ereigniszeitpunkt befand sich eine 23-jährige Polizeibeamtin aus München außerhalb des Fahrzeuges, wurde aber durch ein herabfallendes Stromkabel am Kopf getroffen und leicht verletzt. Sie wurde im Anschluss in einem Krankenhaus versorgt. Am Polizeifahrzeug entstand ein Totalschaden. Durch das Ereignis wurden weitere geparkte Fahrzeuge leicht beschädigt. Durch die Feuerwehr wurde der umgekippte Baum von der Straße entfernt. Die Örtlichkeit wurde für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt, wodurch es zu leichten Verkehrsbehinderungen kam.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich einer Unfallursache übernommen. Hierbei wurde festgestellt, dass der umgefallene Baum im Inneren morsch und verfault ist.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Erstmeldung 11.30 Uhr - Baum stürzt in München auf Polizeiauto

Ein umgestürzter Baum in Schwabing beschäftigte am Mittwochmorgen, 12. Mai, die Münchner Feuerwehr. Die Robine demolierte nicht nur ein Polizeiauto, sondern riss auch noch eine Straßenbeleuchtung mit sich. Eine Polizistin wurde leicht verletzt. 

Gegen 9 Uhr war die Polizistin in ihrem Dienstwagen in der Destouchesstraße unterwegs. Als sie den Wagen an der Kreuzung Viktoriastraße eingeparkt hatte und ausgestiegen war, hörte die Beamtin plötzlich ein lautes Knacksen. Sie konnte nur tatenlos zusehen, wie eine große Robinie auf ihr Fahrzeug fiel. Als der Baum umfiel, riss er die abgehängte Straßenbeleuchtung mit sich. Ein Teil der Beleuchtung touchierte die Polizistin und verletzte sie leicht. Professionell alarmierte sie umgehend ihre Kollegen und die Feuerwehr. Nach ihrem Einsatz begab sie sich selbstständig in ein Krankenhaus.

Die Einsatzkräfte beseitigten erst den umgefallenen Baum. Um sicherzugehen, dass die Standfestigkeit des danebenstehenden Baumes nicht gefährdet ist, forderten die Kräfte das Gartenbaureferat an. Die Mitarbeiter des Referats entschieden sich für eine sofortige Fällung. Der Einsatzleiter der Feuerwehr forderte hierzu den Kran an. Mit seiner Hilfe konnte die Robinie sicher gefällt werden.

Während des Einsatzes musste der betroffene Bereich für den Verkehr komplett gesperrt werden. Die Höhe des Sachschadens kann nicht beziffert werden. Nach fünfeinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Entsorgung und Reinigung übernahmen Fachfirmen.

Lkw kracht auf A99 in Polizeiauto und schleift es mit

Polizeiauto nach Lkw-Crash mit Totalschaden

Dieser Unfall war nicht der erste mit einem Streifenwagen in dieser Woche. Ein Kraftfahrer hat am Montag (10. Mai) auf der Autobahn 99 nördlich von München ein Polizeiauto gerammt und 75 Meter weit vor sich hergeschleift. Eine Streife der Verkehrspolizei habe bei Oberschleißheim gerade einen liegengebliebenen Laster abgesichert, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die beiden Beamten hätten am Montagvormittag die Unfallstelle mit Warndreieck und Leitkegeln abgesichert und ihren Dienstwagen mit Blaulicht und Sirene auf dem rechten Fahrstreifen abgestellt.

Den Angaben zufolge rammte dann ein 51-jähriger Kraftfahrer das Polizeiauto, zog dann nach rechts und schleifte es entlang der Leitplanke, bis beide Fahrzeuge zum Stehen kamen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, doch am Polizeiauto entstand Totalschaden, und auch der Lkw musste abgeschleppt werden. Ein weiteres Auto, das an der Unfallstelle vorbeifuhr, wurde durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Kraftfahrer unmittelbar vor dem Unfall in einen sogenannten Sekundenschlaf fiel. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. 

mh

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