Tumulte und Schlägereien in Fürstenfeldbruck

Flüchtlinge demonstrieren vor Rathaus - Situation eskaliert!

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Fürstenfeldbruck - Großeinsatz der Polizei rund um das Fürstenfeldbrucker Rathaus: Rund 150 Asylbewerber sind von der Unterkunft am Fliegerhorst dorthin marschiert, weil sie mit den Bedingungen im Flüchtlingsheim unzufrieden sind. Dann eskalierte die Situation:

Wie unser Partnerportal merkur.de berichtet, hatte es bereits in der Nacht auf Mittwoch tumultartige Szenen in der Unterkunft am Fliegerhorst, der einzigen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Landkreis Fürstenfeldbruck, gegeben. Dort konnten die Ordnungskräfte mit Wortführern schließlich vereinbaren, dass die Flüchtlinge am Morgen in einem Demonstrationszug zum Rathaus marschieren können, um dort mit Pressevertretern zu sprechen.

Doch vor dem Rathaus eskalierte die Situation schließlich. Wie die Zeitung schreibt, seien einige unter den 150 Flüchtlingen von Anfang an extrem aggressiv gewesen. Zudem hielt sich die Gruppe laut merkur.de nicht an getroffene Vereinbarungen. Es kam zu Geschrei und Gerangel. Augenzeugen wollten auch Schlägereien beobachtet haben

Pfefferspray und Polizeihunde

Die Asylbewerber verlangten nach TV-Teams. "Sie waren für unsere Anweisungen nicht mehr zugänglich", hieß es seitens der Polizei. Laut Augenzeugen wurde Pfefferspray versprüht. Zudem mussten die Beamten auch mit Polizeihunden einschreiten. Ein Polizist wurde verletzt. Darüber hinaus wurden mehrere Personen kurzzeitig vom Rettungsdienst versorgt.

Bis 9 Uhr empfahl die Polizei Autofahrern gar, die Fürstenfeldbrucker Innenstadt zu meiden beziehungsweise großräumig zu umfahren. Es kam zu Verkehrsbehinderungen und Stau. Die Versammlung löste sich schließlich am späten Vormittag in einem Park auf.

Proteste auch in Traunreut

Auch in unserer Region wächst der Unmut der Asylbewerber über die Lebensumstände in Unterkünften. Die Bewohner der Unterkunft in der Tachinger Straße in Traunreut haben jetzt einen Protestbrief an die Regierung von Oberbayern geschrieben. Ein Flüchtlingsbetreuer sprach gar von "unbeschreiblichen Zuständen".

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