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Zum Start in die Grillsaison

Ganz einfach „rückwärts“ braten - So wird Fleisch immer saftig und zart

Ein gegrilltes Steak liegt servierfertig auf dem Teller
+
Das perfekte Steak? Mit der „rückwärts“-braten Methode gelingt es.

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, die Grills werden vielerorts wieder aus dem Winterschlaf geholt. Doch bevor man sich wieder über ein zähes Steak ärgert, einfach mal diesen Tipp beachten.

Fleisch sollte bei einer ausgewogenen Ernährung nicht allzu oft auf dem Teller landen. Umso wichtiger ist es, dass es perfekt zubereitet ist, wenn auf den Tisch kommt. Wer auch schon mal schlechte Erfahrungen mit zähem, trockenen Fleisch gemacht, den wird diese Brat-Methode besonders interessieren. Beim „Rückwärts“-Braten bleibt es besonders zart und saftig - wie im guten Restaurant.

„Rückwärts-Braten“ verspricht saftiges Fleisch

Perfektes Fleisch hat eine knusprige Kruste und ein saftiges Inneres. Damit dieser Zustand auch ohne viel Erfahrung zuverlässig gelingt, kann man mal so vorgehen:

  • 1. Den Backofen auf 100 bis 120 Grad Umluft vorheizen.
  • 2. Backpapier auf den Gitterrost legen und das Fleisch darauf platzieren.
  • 3. Ein Fleischthermometer in die dickste Stelle des Fleisches stechen und sobald es noch 10 bis 15 Grad von der gewünschten Kerntemperatur entfernt ist, das Fleisch aus dem Ofen nehmen.
  • 4. Sofort und ohne Ruhezeit in eine sehr heiße Gusspfanne oder auf den Grill legen (beides unbedingt vorheizen) und damit dem Fleisch noch eine schöne Kruste und viele Röstaromen verpassen.

Das sind die Vorteile des „Rückwärts-Bratens“

Die meisten kennen es eigentlich so, dass man das Fleisch zuerst in einer Pfanne bei hohen Temperaturen scharf anbrät und dann im Ofen durchziehen lässt. Besser ist es genau anders herum, denn dann gart das Fleisch gleichmäßiger und bleibt saftiger. Beim herkömmlichen Braten passiert es außerdem häufig, dass viel Fleischsaft austritt, das Fleisch eher kocht als brät und so länger braucht, um die erwünschten Röstaromen zu bilden. Gart man es erst im Ofen, treten die Säfte aus und in der Pfanne landet ein trockenes Stück Fleisch, das schnell eine Kruste bildet.

Die perfekte Kerntemperatur für jeden Geschmack

Um zu erkennen, wann man das Fleisch aus dem Ofen nehmen und in die Pfanne legen sollten, muss man wissen, welche Kerntemperatur ideal ist:

Rindfleisch

FleischRosaMediumWell done
Rinderfilet38-55°C38-55°C-
Entrecote-56°-
Rinderlende38-55°C55-58°C-
Roastbeef53°C55-60°C-
Kalbsrücken-65-70°C-

Schweinefleisch

FleischMediumWell done
Schweinemedaillons65°-
Schweinefilet58 °C65 °C
Kotelett ohne Knochen-68°
Kotelett mit Knochen-75-80°
Schweinenacken-70 – 75°

Von Entrecôte bis Tenderloin: Eine kleine Steakkunde

Rumpsteak, Filet, Entrecote: Die Auswahl an Fleisch, die über die Verkaufstheken - hier bei der Metzgerei "Kumpel & Keule" in Berlin - wandern, ist groß. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Rumpsteak, Filet, Entrecote: Die Auswahl an Fleisch, die über die Verkaufstheken - hier bei der Metzgerei «Kumpel & Keule» in Berlin - wandern, ist groß. © Lino Mirgeler
Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger bei Fleisch. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger bei Fleisch. © Lino Mirgeler
Als Entrecôte wird das Zwischenrippenstück bezeichnet. Es ist leicht von Fett durchzogen und daher besonders saftig. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Als Entrecôte wird das Zwischenrippenstück bezeichnet. Es ist leicht von Fett durchzogen und daher besonders saftig. © Lino Mirgeler
Das Filet oder auch Tenderloin stammt aus der Lendenmuskulatur und ist besonders zart und mager. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Das Filet oder auch Tenderloin stammt aus der Lendenmuskulatur und ist besonders zart und mager. © Lino Mirgeler
Das Rumpsteak, auch Roastbeef genannt, wird aus dem hinteren Rücken geschnitten und ist sehr saftig. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Das Rumpsteak, auch Roastbeef genannt, wird aus dem hinteren Rücken geschnitten und ist sehr saftig. © Lino Mirgeler
Beim Dry Aged Beef reift das Fleisch in einer Salzgrotte. So wird das Fleisch butterzart. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Beim Dry Aged Beef reift das Fleisch in einer Salzgrotte. So wird das Fleisch butterzart. © Lino Mirgeler
Das T-Bone Steak ist stark marmoriert und hat ein intensives Aroma. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Das T-Bone Steak ist stark marmoriert und hat ein intensives Aroma. © Lino Mirgeler
Das Tri-Tip oder auch Bürgermeisterstück hat eine markante, spitze Form. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Das Tri-Tip oder auch Bürgermeisterstück hat eine markante, spitze Form. © Lino Mirgeler
Diese Bildkombo (l.o.- r.u.) zeigt Stücke vom Rumpsteak, T-Bone Steak, Wet Aged Entrecote, Dry Aged Entrecôte, Tri-Tip, Bürgermeisterstück sowie Filet. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Diese Bildkombo (l.o.- r.u.) zeigt Stücke vom Rumpsteak, T-Bone Steak, Wet Aged Entrecote, Dry Aged Entrecôte, Tri-Tip, Bürgermeisterstück sowie Filet. © Lino Mirgeler
Steak, Ribeye, Onglet: Diese Zuschnitte stammen aus verschiedenen Teilen des Rinds. Grafik: dpa-infografik Foto: dpa-infografik GmbH
Steak, Ribeye, Onglet: Diese Zuschnitte stammen aus verschiedenen Teilen des Rinds. Grafik: dpa-infografik Foto: dpa-infografik GmbH © dpa-infografik GmbH

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