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Braunbär streift durch die Wildnis in Oberbayern

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Großer Rettungseinsatz auf Deutschlands höchstem Berg

Jugendliche wollen auf Zugspitze und folgen App - mit fatalen Folgen

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Die Zugspitze
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Grainau/Garmisch-Partenkirchen - Zwei 14-jährige Jugendliche sind am Mittwoch Richtung Zugspitze aufgebrochen. Sie verließen sich dabei ganz und gar auf eine App - mit fatalen Folgen:

Deswegen musste am frühen Abend schließlich die Bergwacht Grainau alarmiert werden, wie unser Partnerportal merkur.de nun berichtet. Die Retter mussten zu Deutschlands höchstem Berg ausrücken, weil sich die beiden 14-Jährigen auf die Navigationsfunktion ihres Smartphones verlassen hatten. Darin hatte es geheißen, dass man die Tour über das Höllental binnen nur drei Stunden bewältigen könne.

Doch für die Route braucht man in der Regel mindestens sieben bis acht Stunden - viele teilen sich das Ganze sogar auf und machen die Tour an zwei Tagen, wie Bergführer gegenüber dem Portal erklärten.

Ein weiterer Fehler war, dass die App die Jugendlichen von Griesen aus starten ließ, statt wie eigentlich üblich von Hammersbach. Etwas unterhalb des Höllentalferners waren die beiden schließlich nach dem enormen Umweg vollkommen erschöpft. Als die Bergwacht die beiden entdeckte, stellten die Retter fest, dass es den Jugendlichen auch an "angepasster Kleidung und Ausrüstung" mangelte.

Die beiden 14-Jährigen wurden mit einem Notarzthubschrauber ins Tal geflogen. Dieser höchst leichtsinnige Ausflug dürfte den beiden hoffentlich eine Lehre gewesen sein. Zudem musste die Bergwacht kurz danach auch noch einen Mann aus Gilching mit einem aufwendigen Einsatz retten. Der Mann hatte sich am Waxensteingrat hoffnungslos verirrt.

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