Einsatz in Garmisch-Partenkirchen

Krankenwagen muss Gegenverkehr ausweichen und wird von Ast zerteilt

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Garmisch-Partenkirchen - Zu einem schweren Unfall ist es zwischen einem Rettungswagen und einem dicken Ast gekommen. Die Hintergründe werden nun ermittelt.

Update, Freitag 9 Uhr:

Im Rahmen einer Einsatzfahrt ereignete sich am Mittwochvormittag ein Verkehrsunfall, bei dem ein Rettungsfahrzeug des Bayerischen Roten Kreuz schwer beschädigt wurde. 

Auf dem Weg zu einem Einsatz befuhr der 56-jährige Fahrer des Rettungswagens gegen 10.35 Uhr die Thomas-Knorr-Straße Orts auswärts mit Sondersignalen. Um an einem entgegenkommenden weißen Wagen vorbei zu fahren, musste der Fahrer des Rettungswagens nach rechts ausweichen. Hierbei stieß der Kastenaufbau gegen einen unmittelbar am Straßenrand stehenden Baum. Die komplette rechte Fahrzeugseite wurde durch den Anstoß aufgerissen. Von den Insassen wurde niemand verletzt. 

Da der Rettungswagen gerade auf dem Weg zu einem Einsatz war, befand sich außer der Besatzung niemand im Fahrzeug. An dem Einsatzfahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Derzeit laufen bei der Polizei noch die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Pressemeldung Polizei Garmisch-Partenkirchen

Erstmeldung:

Am Vormittag des 20. Junis ist es in Garmisch-Partenkirchen zu einem Unfall mit einem Rettungswagen gekommen. Bei einer Einsatzfahrt mit Sondersignal soll der Rettungswagen laut Zeugenaussagen einem entgegenkommenden Auto ausgewichen sein, das keinen Platz gemacht haben soll.

Da am Straßenrand Baumäste in die Straße hineingeragt haben, ist der Rettungswagen mit der rechten vorderen Seite des Kofferaufbaus mit einem dicken Ast kollidiert. Dabei hat es den Aufbau in seine Einzelteile zerrissen, die sich auf der Fahrbahn verteilt haben.

Krankenwagen muss Gegenverkehr ausweichen und wird von Ast zerteilt

Warum das Auto dem Rettungswagen keinen Platz gemacht hat, wird nun ermittelt. Verletzt worden sind die Insassen des Fahrzeugs nicht. Der Rettungswagen hingegen ist schwer beschädigt. Wie hoch der Schaden ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden.

ksl

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