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Schreckliche Unfälle an Zugspitze und im Karwendel

Bergsteiger (52/61) stürzen vor Augen von Urlauber-Paar und Bergkameraden in den Tod

Tödlicher Bergunfall Zugspitze Archivbild
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Tödlicher Unfall an der Zugspitze (Archivbild).

Garmisch-Partenkirchen/Innsbruck - Zu einem tragischen Unfall kam es am späten Samstagnachmittag (11. September) an der Zugspitze. Dabei starb ein Bergsteiger aus Penzing (Landkreis Landsberg am Lech). Im Karwendelgebirge in Tirol kam eine 52-jährige Frau ums Leben.

Der 61-Jährige wollte über das Höllental zur Zugspitze aufsteigen. Er befand sich gegen 17 Uhr bereits im dortigen Klettersteig, als er in einer Höhe von etwa 2700 Metern aus noch ungeklärter Ursache den Halt verlor und abstürzte. Beobachtet wurde der Unfall von einem Urlauber-Paar aus Köln, welches nach Polizeiangaben anschließend sofort einen Notruf absetzte.

Da das Pärchen jedoch nur eine unzureichende Ortsangabe liefern konnte, gestaltete sich die Suche für die Einsatzkräfte zunächst schwierig. Ein Rettungshubschrauber suchte aus der Luft nach dem Abgestürzten. Der 61-Jährige konnte jedoch zunächst nicht aufgefunden werden. Gegen 19.35 Uhr entdeckte dann die Besatzung eines ebenfalls angeforderten Polizeihubschraubers eine leblose Person im Klettersteig.

Daraufhin wurden ein Bergretter der Bergwacht Grainau und ein Bergführer der Polizei an der entsprechenden Stelle abgesetzt. Die beiden konnten jedoch nur noch den Tod des 61-Jährigen feststellen. Die genaue Unfallursache versucht nun der Polizeibergführer zu ermitteln. Insgesamt waren fünf Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe und acht Einsatzkräfte der Bergwachtbereitschaft Grainau am Einsatz beteiligt.

Erst in der Nacht zuvor hatte sich im Landkreis Garmisch-Partenkirchen eine weitere Tragödie ereignet. Eine Mutter (39) kam mit dem Familienauto von der B2 ab. Die kleine Tochter (4) starb, die drei weiteren Familienmitglieder kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.

Frau (52) stürzt im Karwendelgebirge 100 Meter in den Tod

Kurz vor dem Unglück an der Zugspitze ereignete sich am Samstag im Karwendelgebirge ein weiterer tödlicher Bergunfall, wie die Landespolizeidirektion Tirol nun mitteilte. Eine vierköpfige Gruppe aus Deutschland (eine 52-jährige Frau und drei Männer im Alter von 38, 46 und 61 Jahren) war von Scharnitz aus zu einer mehrtägigen Bergtour aufgebrochen. Gegen 16.40 Uhr befanden sich die Bergsteiger etwa 40 Höhenmeter oberhalb des Karwendelhauses in einem Klettersteig, als die 52-Jährige an einer ausgesetzten Stelle das Gleichgewicht verlor und vor den Augen ihrer Begleiter rund 100 Meter in die Tiefe stürzte. Die Frau konnte nur noch tot geborgen werden.

mw

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