Schrecklicher Unfall auf A95 kurz vor Garmisch

Kleinbus rast in Stauende: Eine Tote, drei Schwerstverletzte!

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Eschenlohe - Ein besonders tragischer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der A95 kurz vor dem Autobahnende in Richtung Garmisch-Partenkirchen.

Ein 33-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen fuhr mit seinem Pkw auf der A95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Wie so häufig, staute sich der Verkehr bei der Fahrbahnverengung am Autobahnende. Aus bisher unbekannten Gründen fuhr der Mann praktisch ungebremst auf das Stauende auf. Dabei traf er zuerst auf einen Toyota einer polnischen Familie. Dieses Fahrzeug wurde nach links auf die Leitplanke katapultiert und kam dort zum Liegen. Ein drittes Fahrzeug, das mit zwei Damen Anfang 30 aus München besetzt war, wurde ebenfalls noch mitgerissen nach links versetzt.

In dem polnischen Fahrzeug saßen der 49-jährige Vater auf dem Fahrersitz, seine gleichaltrige Ehefrau daneben, die beiden Töchter, 21 und 23 Jahre alt, befanden sich auf dem Rücksitz. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Toyota völlig zerstört und alle Insassen schwerst verletzt.

Tochter stirbt noch an Unfallstelle

Anfänglich wurde noch versucht, das Leben der Tochter hinten rechts zu retten, was aber nicht gelang - sie verstarb kurz nach der Einlieferung in das Unfallkrankenhaus Murnau. Ihre Schwester wurde noch am Freitagnachmittag notoperiert, über den Ausgang konnte noch keine Aussage getroffen werden. Der Vater wurde nach Innsbruck geflogen, wo die Ärzte versuchen, eine Hirnblutung zu stoppen. Die ebenfalls schwerverletzte Mutter befindet sich in der Intensivstation im Unfallkrankenhaus Murnau.

Tödlicher Unfall auf A95 bei Eschenlohe

Die Autobahn musste nach dem Crash stundenlang gesperrt werden. Ein Gutachter war ebenfalls vor Ort. Wie die Verkehrspolizei in Weilheim mitteilte, stand bereits kurz nach dem fürchterlichen Zusammenstoß fest, dass die Geschwindigkeit des Unfallverursachers nicht der vorgegebenen Beschränkung entsprach, er fuhr wohl deutlich schneller als die erlaubten 80 km/h.

Die beiden Damen aus München blieben bis auf einen Schock bisher unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

mw/VPI Weilheim

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