Auf Bundesstraße bei Garmisch-Partenkirchen

Horror-Crash fordert zwei Tote und zwei Schwerverletzte

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Garmisch-Partenkirchen - Am Mittwochvormittag hat sich auf der B2 auf Höhe Tennsee ein schlimmer Unfall ereignet. Das Ergebnis ist verheerend: Zwei Tote und über 100.000 Euro Sachschaden!

Update, 14.45 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Ein 27-Jähriger aus Gauting und ein 75-Jähriger aus Garmisch-Partenkirchen befuhren mit ihren PKW die B2 in Richtung Mittenwald. Sie überholten zeitgleich einen vor ihnen fahrenden Pkw. Der überholte Pkw fuhr laut Zeugenangaben ca. 80km/h. 

Der Pkw des Gautingers, mit zwei Personen besetzt, beendete seinen Überholvorgang und ordnete sich wieder nach rechts ein. Der hinter ihm fahrende Pkw-Fahrer aus Garmisch-Partenkirchen zog ebenfalls nach rechts und setzte sich zwischen den Pkw des Gautingeres und dem Überholten. Beim Wiedereinordnen fuhr der 75-Jährige auf den Pkw des Gautingers auf. Durch den Aufprall schleuderte er nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommendem italienischen Pkw, welcher mit drei Personen besetzt war. 

Durch den Aufprall wurde der italienische Pkw gedreht und auf die Fahrbahn Richtung Mittenwald geschleudert. Beifahrer und eine auf der Rücksitzbank befindliche Person wurden durch die Wucht des Aufpralls getötet. Der Fahrer wurde schwer verletzt und ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. Der Garmisch-Partenkirchner wurde ebenfalls schwer verletzt und mit Christoph Murnau ins UKM geflogen. Die im Pkw des Gautingers befindlichen Personen wurden leicht verletzt und ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen verbracht. 

Tragischer Unfall auf B2 bei Krün fordert zwei Tote

Die FFW Krün war mit ca. 30 Mann, die Wasserwacht Krün mit 2 Mann, das BRK mit 3 Rettungswägen und einem Notarzt vor Ort. Der Verkehr wird zur Zeit an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Ein Gutachter ist vor Ort und erstellt ein unfallanalytisches Gutachten über den Unfallhergang. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 100.000,- €, die beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der überholte Pkw konnte an der Unfallstelle nicht mehr festgestellt werden, es wird gebeten, dass sich der Fahrer oder die Fahrerin bei der Polizeiinspektion in Mittenwald meldet, um als Zeuge zur Verfügung zu stehen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung

Ein 27-Jähriger aus Gauting und ein 75-Jähriger aus Garmisch-Partenkirchen befuhren mit ihren Autos gegen 10.40 Uhr die Bundesstraße in Richtung Mittenwald. Sie überholten zeitgleich einen vor ihnen fahrenden Pkw. Der überholte Wagen fuhr laut Zeugenangaben etwa 80km/h, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am frühen Nachmittag mitteilte. 

Der Wagen des Gautingers, der mit zwei Personen besetzt war, beendete seinen Überholvorgang und ordnete sich wieder nach rechts ein. Der hinter ihm fahrende Pkw-Fahrer aus Garmisch-Partenkirchen zog ebenfalls nach rechts und setzte sich zwischen den Pkw des Gautingers und dem Überholten. Beim Wiedereinordnen fuhr der 75-Jährige auf das Fahrzeug des Gautingers auf. 

Zwei Personen sterben bei Unfall

Durch den Aufprall schleuderte er nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommendem italienischen Auto, welches mit drei Personen besetzt war. Durch den Aufprall wurde der italienische Wagen gedreht und auf die Fahrbahn Richtung Mittenwald geschleudert. Beifahrer und eine auf der Rücksitzbank befindliche Person wurden durch die Wucht des Aufpralls getötet. Der Fahrer wurde schwer verletzt und ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen eingeliefert. Der Garmisch-Partenkirchner wurde ebenfalls schwer verletzt und mit Christoph Murnau ins Unfallkrankenhaus nach Murnau geflogen. Die im Wagen des Gautingers befindlichen Personen wurden leicht verletzt und ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen eingeliefert. 

An dem Rettungseinsatz war ein Großaufgebot an Einsatzkräften beteiligt: Die Feuerwehr Krün war mit 30 Mann, die Wasserwacht Krün mit zwei Mann vor Ort. Zudem war das Rote Kreuz mit drei Rettungswagen und einem Notarzt eingesetzt.

Die Straße musste nach dem Unfall voll gesperrt werden. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter eingeschaltet, der nun klären soll, wie es zu dem schrecklichen Unfall kommen konnte. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 100.000 Euro. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

mw/mh/PP Obb. Süd

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