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Verdopplung ab Januar

Gaspreis-Schock in München: Stadtwerke erhöhen Kosten massiv

Gasherd. Der aktuelle Gaspreis bereitet vielen Menschen in Deutschland Sorgen.
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Der aktuelle Gaspreis bereitet vielen Menschen in Deutschland Sorgen. (Symbolbild)

Die Preise für Gas steigen und steigen. Nun haben die Münchner Stadtwerke eine weitere massive Erhöhung angekündigt.

München - Begründet wird dieser Schritt mit den weiter gestiegenen Beschaffungskosten für Gas. Ab dem 1. Januar 2023 sollen die Preise stark angehoben werden.

So soll ein Münchner Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von Kilowattstunden pro Jahr in Zukunft 307,41 Euro im Monat zahlen. Das entspricht einer Preissteigerung von 93,1 Prozent im Vergleich zu den aktuellen Preisen von 159 Euro.

Für die Bewohner der bayerischen Landeshauptstadt bedeutet dies die bereits dritte Erhöhung des Gaspreises. Bereits zweimal war der Gaspreis im Jahr 2022 erhöht worden. Der oben als Beispiel genannte durchschnittliche Haushalt zahlte bis zum 31. Dezember 2021 monatlich etwa nur 94 Euro. Mit der ersten Erhöhung zum 1. Januar 2022 stieg der Betrag auf 117 Euro, mit der nächsten am 1. August 2022 auf einen Gaspreis von 159 Euro. Mit der jetzt ankündigten weitern Anhebung ist der Gaspreis also innerhalb eines Jahres dreimal erhöht worden.

Gaspreis: Umsatzsteuer bereits mit eingerechnet

Dabei ist die Senkung der Umsatzsteuer von 19 Prozent auf sieben Prozent mit eingerechnet, die von der Bundesregierung angekündigten Entlastungen allerdings noch nicht. Würden die Vorschläge der Expertenkommission umgesetzt, übernähme der Staat einmalig im Dezember die Abschlagszahlung und ab März 2023 80 Prozent des Verbrauchs auf einen reduzierten Gaspreis von zwölf Cent pro Kilowattstunde senken.

Es sei den Stadtwerken bewusst, dass steigende Preise sehr unerfreuliche Nachrichten seien, so Stefan Tauber, Leiter des Kundenservices bei den Stadtwerken. „Wir bedauern diese Entwicklung und die damit verbundene wachsende Belastung für unsere Kundinnen und Kunden sehr.“

Gaspreis: Stadtwerke können Beschaffungskosten nicht mehr abfedern

Die Stadtwerke könnten aber die extrem hohen Beschaffungskosten nicht mehr abfedern. Es empfehle sich wegen der gestiegenen Preise, den monatlichen Abschlag zu erhöhen. Damit könne man hohen Nachzahlungen bei der Jahresrechnung abfedern. „Das geht über unseren Online-Service Meine SWM, auf www.swm.de/abschlag. Sie können aber auch einfach den QR-Code auf dem persönlichen Brief scannen, den alle Kundinnen und Kunden in Kürze in der Post haben“, so Tauber.

Sollten Kund*innen finanzielle Schwierigkeiten haben oder in Zahlungs­verzug kommen, bittet Stefan Tauber darum, schnell Kontakt aufzunehmen. „Gemeinsam finden wir eine Lösung, wie z.B. einen Ratenplan, die Verschiebung des Zahlungstermins oder aber die Nutzung der verschiedenen sozialen Unterstützungsmöglichkeiten. Niemand muss wegen Zahlungsschwierigkeiten frieren.“.

fgr/Pressemeldung Stadtwerke München

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