Am 22. Oktober in Solln

Streit auf Baustelle eskaliert völlig - Mordkommission ermittelt in München

Solln - Bei einem Streit auf einer Baustelle kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung. Die Polizei musste eingreifen und das Opfer ins Krankenhaus gebracht werden:

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Ein 25-jähriger, afghanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in München und ein 33-jähriger Staatsbürger von Sierra-Leone mit Wohnsitz im Landkreis Bad-Tölz/Wolfratshausen arbeiteten am Donnerstag, 22. Oktober, auf einer Baustelle in München Solln.  

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es zwischen den beiden zu einem Streit über die Verrichtung der Arbeiten, in dessen Verlauf der 25-Jährige dem 33-Jährigen mit einem scharfkantigen Werkzeug eine tiefe Schnittverletzung am Hals und eine oberflächliche Verletzung an der Wange zufügte und mit Fäusten auf ihn einschlug.  

Ein zufällig in der Nähe befindlicher Polizeibeamter der Polizeiinspektion 29 (Forstenried) wurde durch einen Passanten auf den Vorfall aufmerksam gemacht, eilte zum Tatort, versorgte das Opfer und verständigte weitere Einsatzkräfte, die vor Ort den 25-Jährigen widerstandslos festnehmen konnten.  

Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Mordkommisson München gemeinsam mit der Spurensicherung sowie dem Kriminaldauerdienst geführt und ergaben im weiteren Verlauf keinen dringenden Tatverdacht eines versuchten Tötungsdeliktes.  

Der Tatverdächtige wird wegen des Vorwurfs einer gefährlichen Körperverletzung dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung über die Haftfrage vorgeführt. Die Verletzungen des 33-Jährigen mussten in einem Krankenhaus versorgt werden. Es besteht keine Lebensgefahr.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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