Gefahrgut: Erhebliche Verstöße

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Warngau - Der Gefahrguttrupp Oberbayern Süd hat auf der B318 bei Warngau einige Gefahrgut-Transporter unter die Lupe genommen. Das erschütternde Ergebnis: Sieben von zwölf Fahrzeugen mussten zur Anzeige gebracht werden.

Neben dem Fahrer ergingen Anzeigen auch an den verantwortlichen Verlader, Beförderer oder den Unternehmer. Die Betroffenen müssen mit Bußgeldern in einer Höhe von bis zu 1100 Euro rechnen.

Bei einem deutschen Kleintransporter waren die Verstöße so gravierend, dass der Verantwortliche der Firma vor Ort kommen musste, um die festgestellten Mängel beseitigen zu lassen. Neben einer mangelhaften Sicherung der geladenen Gefahrgutkanister wurde auch festgestellt, dass eine ordnungsgemäße Kennzeichnung am Fahrzeug sowie an den Verpackungen nicht vorhanden war. Weiter fehlte ein Teil der Schutzausrüstung, welche für die Durchführung des Transportes notwendig gewesen wäre. Ein Gefahrgutkanister war falsch gekennzeichnet, was bei einem möglichen Unfall zu erheblichen Problemen bei der Bekämpfung durch die Feuerwehr hätte führen können. Neben dem Fahrer wurde hier der Unternehmer, Verlader in der Herstellerfirma und der Verpacker des Gefahrgutes zur Anzeige gebracht.

Bei drei weiteren Fahrzeugen musste neben Verstößen gegen die ordnungsgemäße Sicherung von Gefahrgütern auch ein nicht verplombter Feuerlöscher beanstandete werden. Hier ergingen ebenfalls Anzeigen gegen die Fahrer und an die verantwortlichen in den einzelnen Firmen.

Neben der Erstellung von Anzeigen gegen die Verantwortlichen, bestehen die Beamten des Gefahrguttrupps vor allem auf die Beseitigung der festgestellten Mängel vor Ort um eine eventuelle Gefahr für den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten.

Da neben den Autobahnen auch die Bundesstraßen zum Überwachungsgebiet des Gefahrgutkontrolltrupps Oberbayern Süd gehören werden sich Kontrollen auch auf der B 318 häufen.

Pressemeldung Gefahrguttrupp Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © pa

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