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Gehen zum Fest die Lichter aus? Deutsche Umwelthilfe fordert Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung

Ein weihnachtlich geschmücktes Haus
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Ein weihnachtlich geschmücktes Haus (Symbolbild).

Bunt beleuchtete Häuser, funkelnde Christbäume, Lichterketten - gerade die schöne Beleuchtung in Haus und Garten macht die dunkle Weihnachtszeit so besonders und gemütlich. Doch damit soll in diesem Jahr Schluss sein - wenn es nach der deutschen Umwelthilfe geht. Die sorgt mit einer Forderung nach Verzicht für Aufruhr. Würdet Ihr da mitmachen?

Berlin Die Deutsche Umwelthilfe hat angesichts der Energiekrise den Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung in Städten und Privathaushalten gefordert. „In diesem Winter sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass sowohl auf die Weihnachtsbeleuchtung in Städten, wie auch die der Häuser und Wohnungen verzichtet wird“, sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Montag (26. September) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Energiekrise und Klimaschutz als Gründe

„Angesichts des Kriegs in der Ukraine, der Energieknappheit aber auch aus Gründen des Klimaschutzes sollten wir einmal innehalten“, erklärte er. Resch wies auf den Stromverbrauch hin. „Allein die privaten Beleuchtungsorgien verursachen pro Jahr einen Stromverbrauch von über 600 Millionen Kilowattstunden Strom - so viel wie eine mittlere Großstadt mit 400 000 Einwohnern im Jahr verbraucht.“ Hinzu kämen die möglichen Einsparungen durch den Verzicht auf die Weihnachtsbeleuchtung in den Städten und Gemeinden.

Schon seit rund drei Wochen werden in Bayern keine Denkmäler, Gebäude oder Wahrzeichen mehr beleuchtet, auch der Münchener Flughafen spart Energie, indem dort rund 7000 Lichtpunkte weniger leuchten. Seit dem 1. September 2022 gilt die neue Energiesparverordnung. Nach dieser sind ab 22 Uhr bis 16 Uhr des Folgetages beleuchtete Werbungen abzuschalten. Darunter fallen sowohl digitale sowie analoge Außenwerbungen als auch klassische Lichtreklamen. 

Also bald auch die Weihnachtsbeleuchtung zuhause und zum Beispiel auf den Christkindlmärkten? Resch schlug einen beleuchteten Baum pro Stadt und Gemeinde vor. „Vielleicht lässt sich dies ja auf jeweils einen beleuchteten Baum pro Gemeinde reduzieren. Hier bewusst zu verzichten, zu sparen und solidarisch zu sein, das könnte diese Weihnachtszeit sogar zu einer ganz besonderen machen.“

Eure Meinung ist gefragt: Verzichtet Ihr dieses Jahr auf die Weihnachtsbeleuchtung?

Sollte jeder in der heutigen Zeit der knappen Energie ein Zeichen setzen und darauf verzichten, Haus und Garten mit Lichterketten zu verzieren? Ist es sinnvoll auf den Weihnachtsmärkten mit Beleuchtung zu sparen? Oder ändert Ihr gar nichts? Schreibt uns Eure Meinung an leserbriefe@ovb24.de

Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort – und am besten auch ein Foto von Euch. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt Namen und Wohnort anschließend in einem entsprechenden Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

si/dpa

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