Dramatische Rettung in bayerischem Freizeitpark

23 Menschen stecken auf 60 Metern Höhe fest - technischer Defekt war schuld

Besucher müssen per Hubschrauber von Aussichtsplattform geholt werden
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Besucher müssen per Hubschrauber von Aussichtsplattform geholt werden

Geiselwind - Weil die Plattform eines Fahrgeschäfts in einem Freizeitpark stecken blieb, mussten 23 Gäste von der Höhenrettung per Hubschrauber befreit werden. 

Update, 4. September, 14.15 Uhr - Ursache für die Panne bekannt

Die Ursache für den Vorfall im Freizeitpark in Geiselwind am Dienstag ist nun ermittelt. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, war ein technischer Defekt verantwortlich dafür, dass ein Fahrgeschäft einfach plötzlich stehen blieb. Der TÜV soll nun den genauen Grund für die Störung ermitteln, bis dahin bleibt die Plattform gesperrt.


Auch in München kam es am Dienstagabend zu einem Rettungseinsatz an einem Fahrgeschäft. Durch einen Brand am Verteilerkasten blieb das Riesenrad "Hi-Sky München" im Werksviertel am Ostbahnhof stehen. Alle 14 Fahrgäste mussten von Rettungskräften aus den Gondeln befreit werden.

Update, 21.34 Uhr - Einsatz beendet

Wie News5 berichtet, ist der Einsatz inzwischen beendet. Im fränkischen Geiselwind war der Aussichtsturm "Top of the World" stehen geblieben und das mit fast zwei Duzend Gästen an Bord. 


Stundenlang haben die Besucher in der Plattform des Fahrgeschäftes verharren müssen, nachdem diese gegen 16.30 Uhr stehen blieb. Auf sage und schreibe 60 Metern Höhe befand sich die Plattform zu diesem Zeitpunkt. Mithilfe von Helikoptern wurden die 23 festsitzenden Menschen von der Höhenrettung befreit. Die Besucher mussten per Hubschrauber von der Plattform gerettet werden. Nach und nach flogen die Höhenretter zur Aussichtsplattform und befreiten die Personen.

Nicht zum erstem Mal kam es in dem Park zu dramatischen Szenen. Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, riss bereits vor zwei Jahren ein Seil an einem Freefall-Tower. Die Gondel des Fahrgeschäfts sackte zwei Meter ab. Dreizehn Kinder wurden damals bei dem Vorfall verletzt.

Erstmeldung

In Geiselwind kommt es derzeit zu einem Großeinsatz von Rettungskräften. In einem Freizeitpark hängt eine Plattform eines Fahrgeschäfts in 40 Metern Höhe fest. Die Höhenrettung muss nun 23 Besucher, die dort feststecken, per Hubschrauber retten, darunter auch elf Kinder.  

Die deutsche Luftrettung, die Polizei und ein "Search and Rescue" Hubschrauber der Bundeswehr sind im Einsatz. Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, wurde der Alarm zuerst gegen 16.30 Uhr ausgelöst. Bei dem Freizeitpark soll es sich um das Freizeit-Land Geiselwind handeln, bei der Attraktion um den insgesamt 95 Meter hohen Turm "Top of the World", dem laut Betreiber höchsten transportablen Aussichtsturm der Welt.

Die festsitzenden Gäste müssen nun per Seilwinde durch geöffnete Fenster befreit werden, so tz,de. Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, ist derzeit nicht bekannt.

jv/NEWS5

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