Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Kössen

Digitalfunk in der Bewährungsprobe

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Schleching - Rauschen und Funklöcher: Bei einer gemeinsamen Übung der Feuerwehren aus Schleching und Kössen stellte sich der Digitalfunk der österreichischen Wehr als weit überlegen heraus.

Nach vielen Jahren wurde die Feuerwehr Schleching wieder von der benachbarten Wehr aus Kössen in Tirol zur Gemeinschaftsübung eingeladen. Die letzte Gemeinschaftsübung fand vor vielen Jahren am Klobenstein statt, als Sebald Pfaffinger noch Kommandant war.

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Übungsort war der Berggasthof Staffnerhof mit angenommenem Zimmerbrand im zweiten Stock. Bei der Übung kam erstmalig das von den Kössener Feuerwehrkameraden zur Verfügung gestellte Digitalfunkgerät zum Einsatz. Bereits bei der Anfahrt nach Kössen über den Klobensteinpass zeigte sich das neue Funksystem von seiner besten Seite. Bester Empfang, wo das in die Jahre gekommene analoge Funksystem nur noch ein leises Rauschen von sich gab.

In Tirol läuft das System bereits bestens bei Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und der Bergrettung. Die Qualität der Verständigung kann man mit einem Handy-Telefonat vergleichen. Zu hoher Funkverkehr wird überflüssig, da durch vorkonfigurierte Tasten am Funkgerät z.B. das Ausrücken, das Eintreffen am Einsatzort, sowie das einsatzbereite Einrücken am Feuerwehrhaus genauestens in der Leitstelle in Innsbruck erfasst und dokumentiert werden. Funklöcher seien praktisch nicht vorhanden, so der Kössener Kommandant Hannes Schwentner, welcher sich auch für hervorragende, grenzübergreifende Zusammenarbeit bedankte.

Die Übung gestaltete sich sehr schwierig, da aus dem entfernten Bach über viele Meter eine Schlauchleitung zum Gasthof gelegt werden musste. Die Schlechinger Floriansjünger unterstützten die Tiroler Kameraden zudem noch mit einem Trupp Atemschutzgeräteträgern, die Feuerwehr aus Walchsee war mit der großen Drehleiter angerückt.

Pressemitteilung FFW-Schleching

Quelle: chiemgau24.de

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