Feuerwehreinsatz am Mittwoch

Chemie-Alarm in Geretsried: Kesselwagen läuft aus

Geretsried - Am Mittwoch, 25. September, erfolgte gegen 10.15 Uhr über die integrierte Leitstelle Oberland die Mitteilung über einen Gefahrstoffaustritt in einem örtlichen Chemiebetrieb in Ortsteil Gartenberg der Stadt Geretsried.

Pressemeldung im Wortlaut:


Den bisherigen Ermittlungen zufolge, war es während des Entladevorgangs eines erst am Morgen angelieferten Kesselwagens zu einer Leckage gekommen. Die sofort eingeleiteten Maßnahmen des Chemiebetriebes und seiner Betriebsfeuerwehr verhinderten eine weitere Gefahrstoffausbreitung. Vorsorglich wurden die umliegenden Straßenzüge abgesperrt, sowie eine benachbarte Grundschule und ein Kindergarten informiert. Die Feuerwehr Geretsried führte anschließend in Zusammenarbeit mit Fachkräften der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried Messungen in unmittelbaren Umkreis des Betriebsgeländes durch. Diese Messungen, sowie betriebseigene Messungen auf dem Gelände ergaben zu keinem Zeitpunkt relevante Ergebnisse. Eine Gefahr für die umliegende Bevölkerung bestand demnach zu keinem Zeitpunkt.

Nachdem der Entladevorgang des Kesselwagens gegen 12 Uhr kontrolliert abgeschlossen werden konnte, konnte Entwarnung gegeben und sämtliche Maßnahmen aufgehoben werden.


Die Polizeiinspektion Geretsried hat in Zusammenarbeit mit dem Gefahrguttrupp des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd die Ursachenermittlungen übernommen. Bei dem Vorfall kamen weder Personen zu Schaden, noch sind Sachschäden zu verzeichnen.

An dem Einsatz beteiligt waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Geretsried (32 Mann), die Staatliche Feuerwehrschule Geretsried (4 Mann) sowie vorsorglich ein Rettungswagen des BRK. Der Einsatz wurde von der Kreisbrandinspektion Bad Tölz-Wolfratshausen unter der Leitung von Kreisbrandrat Schmeide geführt. Zudem waren unter Leitung der Polizeiinspektion Geretsried insgesamt ca. 20 Einsatzkräfte im Einsatz.

Die Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance / Patrick Seeger/dpa

Kommentare