Auf der A8 bei Hochfelln

Geschädigter bekommt nach Unfall mächtig Ärger

Bergen - Für den Unfallverursacher gab es Geburtstagsglückwünsche von der Polizei, den Geschädigten erwartet dagegen Ärger. Der Mann war ohne Fahrerlaubnis unterwegs gewesen.

Am heutigen Dienstag gegen 14.15 Uhr wurde die Autobahnpolizei über einen kleineren Auffahrunfall auf der A8 München - Salzburg kurz vor der Rastanlage Hochfelln/Süd verständigt. 

Ein Autofahrer aus dem Berchtesgadener Land war auf einen kroatischen Wagen aufgefahren. Glücklicherweise blieb es bei leichten Blechschäden. Bei der anschließenden Unfallaufnahme gratulierten die Beamten der Autobahnpolizei Siegsdorf zunächst dem Unfallverursacher zu seinem 24. Geburtstag. Im Anschluss musste aber sein Auto aufgrund der entstandenen Schäden durch ein örtliches Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. 

Kroate lebte in "wilder Ehe" mit seiner Fahrterlaubnis

Schlechter hingegen ging es für den 45-jährigen in München wohnhaften Kroaten aus. Bei der üblichen Personenüberprüfung wurde festgestellt, dass der Fahrer seit Mai diesen Jahres aufgrund einer Trunkenheitsfahrt in wilder Ehe mit seiner Fahrerlaubnis lebte. Auch für ihn war die Weiterfahrt nach dem Unfall, an dem er keinerlei Schuld trug, beendet. 

Den Kroaten erwartet nun abermals ein Strafverfahren seitens der Staatsanwaltschaft wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, verbunden mit einer erheblichen Geldstrafe und verlängertem Fahrerlaubnisentzug. 

Anzumerken ist, dass trotz der Unfallaufnahme in einer Pannenbucht, ohne Beeinträchtigung der beiden vorhandenen Fahrstreifen, es in Richtung Salzburg zu Stauungen aufgrund der notorischen Gaffer kam.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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