Ein Hund tot, ein anderer hat Glück

Giftköder ausgelegt! Hundehasser in Übersee unterwegs

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Übersee - Ein Hund tot, ein anderer konnte gerade noch gerettet werden - offenbar treibt ein Hundehasser in Übersee sein Unwesen und legt Gitköder aus.

Am 03.05.18 gegen 19 Uhr ging eine 18-jährige Hundehalterin aus Übersee mit ihrem älteren Mischlingshund im Bereich Mühlenstraße/Seeweg Gassi. Der angeleinte Hund stöberte unmittelbar am Straßenrand und nahm dort scheinbar ein Hundeleckerli auf. Die Hundehalterin reagierte rasch, konnte aber nicht verhindern, dass ihr Hund das vermeintliche Leckerli fraß. 

Nachdem die junge Dame Reste einer blauen Masse in dem Leckerli erkannte, brachte sie den Hund umgehend in die Tierklinik Rosenheim. Dort konnte das Tier nach einer Notfallbehandlung gerettet werden und wird wohl keinen Schaden davontragen. 

Ein weiterer Mischlingshund eines 58-jährigen Überseers hatte leider nicht so viel Glück - die Vergiftung wurde erst in einem späten Stadium bemerkt, das Tier verstarb an den Folgen. Die Aufnahme des Giftköders dürfte aber im gleichen örtlichen Bereich, in der Zeit von 28.04.18 bis 02.05.2018, erfolgt sein.

Die Hundehalter erstatteten Strafanzeige bei der Polizei Grassau. Nach ersten Erkenntnissen dürfte es sich bei der blauen Substanz um Rattengift handeln, das nach Sachlage gezielt zur Schädigung von Hunden ausgelegt wurde.

Die Polizei Grassau hat die Ermittlungen aufgenommen, bittet um Hinweise und ersucht die Hundehalter derzeit um erhöhte Wachsamkeit beim Gassi gehen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Grassau

Quelle: chiemgau24.de

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