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Mit acht Stichen genäht

Gina Lückenkemper muss nach Sensations-Gold ins Krankenhaus

Gina Lückenkemper
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Gina Lückenkemper ist nach ihrem Sieg total aufgelöst.

Es war das absolute Spektakel am Dienstagabend bei den European Championships in München. Gina Lückenkemper holte sensationell Gold für Deutschland. Danach ging es aber erstmal ins Krankenhaus.

München - „Kambundji oder Lückenkemper, Kambundji oder Lückenkemper, Lüüückenkempeeer“ - die Worte des ARD-Kommentators hallen ähnlich im Kopf wie das „mach ihn, er macht ihn, Mariooo Götze“ von der Fußball-Weltmeisterschaft 2014, als Deutschland den Titel holte.

Sprinterin Gina Lückenkemper hat es geschafft. Sie hat sensationell bei der Heim-EM in München Gold über die Königsdisziplin, die 100 Meter gewonnen. Die 25-Jährige setzte sich im Olympiastadion nach einem packenden Herzschlag-Finish in 10,99 Sekunden vor der zeitgleichen Schweizerin Mujinga Kambundji durch. Bronze ging an die Britin Daryll Neita (11,00). Lückenkemper stürzte allerdings direkt nach der Ziellinie und zog sich mehrere Verletzungen zu. Neben einer Schürfwunde durch den Fall auf die Tartanbahn, rammte sie sich auch noch die Spikes ihrer Laufschuhe in den Kniebereich.

Danach hat die neue 100-Meter-Europameisterin erstmal einen kurzen Umweg in ein Münchner Krankenhaus machen müssen. „Mission Händchenhalten war erfolgreich“, schrieb die 25-Jährige bei Instagram. Schnell konnte entwarnt werden, die Verletzungen seien nicht so dramatisch, mit acht Stichen musste sie dennoch genäht werden, wie der deutsche Verband bestätigte. „Darf wieder zurück ins Hotel“, meinte Lückenkemper weiter. Der Deutsche Leichtathletik-Verband logiert dabei im Münchner Norden, nicht weit entfernt vom Olympiastadion.

„Ich weiß noch nicht genau, woher die Wunde kommt. Ob vom Sturz oder etwas anderem. Aber mir geht es gut. Ich bin überglücklich und kann das alles noch gar nicht so richtig fassen“, freute sich die Deutsche noch nach ihrem Triumph.

Für Deutschland ist es der erste Erfolg seit dem Titel von Verena Sailer im Jahr 2010. Bei der letzte EM war Lückenkemper noch zweite geworden.

nt/dpa

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