Girls Day: Mädchen und Technik

Bayern - Am 22. April ist der nächste bundesweite Mädchen-Zukunftstag, der Girls Day. Zum zehnten Mal ermöglicht er Einblicke in Technik, IT, Naturwissenschaften und Handwerk.

Durch den Aktionstag haben ab 2001 bereits über 900.000 Mädchen zukunftsorientierte Berufe erkunden können, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind. Unternehmen und Organisationen tragen ihre Girls Day-Veranstaltungen unter www.girls-day.de ein. Mädchen finden über "Aktion suchen" einen Platz in ihrer Nähe und können sich online oder telefonisch dafür anmelden.

Im Bereich "Eltern & Berufsorientierung" erhalten Väter und Mütter Hintergrundinformationen und Tipps. Interviews mit Eltern, deren Töchter über den Girls'Day ihren Beruf oder Studiengang gefunden haben, vermitteln Erfahrungen aus erster Hand. Als Hilfe für die Elternarbeit stellen Expertinnen und Experten aus Berufsberatung, Schule und Forschung eine Wissensbasis in Form eines Wikis bereit. Seit Einführung des Girls Day entwickeln sich die Zahlen der Ausbildungs- und Studienanfängerinnen in technischen Bereichen positiv. Mit über 21.000 Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften begannen zuletzt so viele Frauen wie noch nie ein Technikstudium. In 10 Prozent der beteiligten Unternehmen sind ehemalige Girls Day-Teilnehmerinnen in technischen Berufen tätig.

Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls Day - Mädchen-Zukunftstags wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union. Girls Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Pressemitteilung des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Rubriklistenbild: © dpa

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