Glühwein und Lebkuchen: Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten

Nürnberg/München - Endlich beginnt sie wieder: Die Zeit der gemütlichen Weihnachtsmärkte. Allein in Nürnberg werden am Freitag über zwei Millionen Besucher erwartet. Wie es in München aussieht:

Für unzählige Menschen beginnt an diesem Freitag die Weihnachtszeit: In einer feierlichen Zeremonie wird am Abend der Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet. Auch auf dem Münchner Christkindlmarkt beginnt das bunte Treiben.

Allein in Nürnberg werden mehr als zwei Millionen Besucher in dem weltberühmten “Städtchen aus Holz und Tuch“ erwartet. In etwa 180 Holzbuden, dekoriert mit rot-weißem Stoff, werden traditionelle Waren wie Nürnberger Lebkuchen, Rauschgoldengel, Krippen, Christbaumschmuck oder “Zwetschgenmännle“ aus getrocknetem Obst angeboten.

In München soll die Besucherzahl von 2,8 Millionen aus dem Vorjahr heuer noch übertroffen werden. 175 Marktkaufleute bieten bis Heiligabend auf einer Fläche von 22 000 Quadratmetern neben einem reichen Rahmenprogramm eine Fülle von Waren, Speisen und Getränken an. Mit altbayerischen Traditionen wie Räuchern oder auch gemeinsamen Singstunden soll der Christkindlmarkt stärker zum Brauchtum zurückfinden.

Eine besondere Bedrohungslage durch die aktuellen Terrorwarnungen sieht die Polizei in keiner der beiden Städte. “Für den Nürnberger Christkindlesmarkt gibt es nicht den geringsten Hinweis auf eine besondere Gefährdung“, betonen etwa die fränkischen Beamten. Gleichwohl werde die Polizei wie in den Vorjahren verstärkt uniformiert und in Zivil präsent sein. Eine Folge davon: In den vergangenen sieben Jahren ging die Zahl der Taschendiebstähle von 184 auf 26 zurück.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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