Gmund stimmt Neubau zu

Neues Folienwerk für Papierfabrik Louisenthal darf gebaut werden

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Papierherstellung
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Gmund am Tegernsee - Erst im Juni mussten achtzig Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Nun wird in ein neues Projekt investiert. Neue Arbeitsplätze werden aber wohl nicht entstehen.

Neue Entwicklung bei der Papierfabrik Louisenthal in Gmund am Tegernsee. In der jüngsten Sitzung des Ortsplanungsausschusses ist ein Bauantrag behandelt worden, demnach ein Neubau auf dem Fimengelände entstehen soll. Hinter dem markanten Rondellbau und direkt neben dem früheren EPC-Komplex soll ein 36 mal 18 Meter großes und 21 Meter hohes Gebäude errichtet werden, wie unser Partnerportal merkur.de berichtet.

Seit dem Sommer produziert die Gesellschaft Electronic Payment, kurz EPC, nicht mehr im Louisenthal. Achtzig Mitarbeiter haben deswegen Ende Juni ihre Arbeit verloren. Neue Jobs entstehen nun aber auch mit dem Neubau nicht, die vorhandenen Arbeitsplätze könnten dadurch hingegen gesichert werden.

"Es fügt sich in Größe und Gestaltung in die Umgebung ein", sagt Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) zu dem geplanten Gebäude. Die Ausschussmitglieder haben ebenfalls nichts einzuwenden und den Antrag daher in der Sitzung einstimmig bewilligt.

"Es handelt sich um eine technologische Erweiterung der Folienprägung mit Gebäude, Reinraum und einer dritten Folienprägeanlage", erklärt Giesecke & Devrient-Sprecherin Andrea Nitsche gegenüber merkur.de. "Mit der neuen Folienprägeanlage können neu entwickelte, visuelle Sicherheitsmerkmale hergestellt werden."

Derzeit sind rund 1.100 Mitarbeiter bei Louisenthal beschäftigt. Davon etwa 750 am Standort in Gmund am Tegernsee. Ein weiteres Werk besteht im sächsischen Königstein (Sächsische Schweiz).

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