Hahn darf mit zur Arbeit

Gockel Maxl unterstützt die Beamten am bayerischen Landeskriminalamt

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Gockel Maxl bei der Arbeit
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München - Das bayerische Landeskriminalamt beweist Tierliebe: Gockel Maxl darf ab und an mit ins Büro.

Dass die bayerische Polizei nicht nur ab und an Tiere rettet, sondern sich auch rührig um die tierischen Wegbegleiter kümmert, stellt das bayerische Landeskriminalamt (LKA) aktuell unter Beweis. Dort darf Hahn Maxl nämlich ab und zu mit ins Büro

Ein Beamter aus dem Sachgebiet Personal bringt seinen blinden Gockel gelegentlich mit an seinen Arbeitsplatz. Der zehn Monate alte Gockel kann nämlich aufgrund seiner Blindheit nicht alleine bleiben. Wenn es also in seltenen Fällen einmal dazu kommt, dass Maxl zu Hause nicht betreut werden kann, darf er mit ins LKA. Da sitzt er dann auf dem Schoß des Beamten und unterstützt auch mal bei der Sachbearbeitung. Da ist die Büroarbeit gleich gar nicht mehr so trocken. 

Tiere am Arbeitsplatz steigern die Zufriedenheit der Mitarbeiter

Dass die Anwesenheit von Hunden den Büroalltag bereichert, weiß jeder, der es erlebt hat. Und es ist sogar wissenschaftlich belegt. Randolph T. Barker von der Virginia Commonwealth University hat im Jahr 2012 in einer Studie herausgefunden, dass die Anwesenheit von Hunden am Arbeitsplatz "sogar die Zufriedenheit aller Mitarbeiter einer Organisation steigern" kann.

Es gibt eine Reihe von Forschungen, die ähnliche Ergebnisse zutage gefördert haben. Angestellte in Büros mit Hunden haben demnach einen niedrigeren Blutdruck, ein geringeres Herzinfarktrisiko, erleiden auch seltener einen Burn-out. Heute weiß man, dass das vor allem mit Oxytocin zusammenhängt - einem Hormon, das beispielsweise auch zwischen Müttern und ihren neugeborenen Kindern eine wichtige Rolle spielt.

Oxytocin erhöht die Bindung und animiert zu sozialen Kontakten, es senkt den Blutdruck, verlangsamt die Herzfrequenz und hilft dabei, das Stresshormon Cortisol abzubauen. Bei regelmäßigen Streicheleinheiten schütten Hunde und Menschen Oxytocin aus. Ähnliche Effekte ließen sich mit Alpakas oder Ziegen erzielen, aber Hunde integrieren sich besser in den Büroalltag.

Warum sollte das also nicht auch mit Gockel Maxl gehen? Der lässt sich ja wie man sieht wunderbar integrieren. Und es muss ja auch nicht immer Fell sein.

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