Den Goldenen Oktober in vollen Zügen genießen

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So herrlich kann er aussehen: der Goldene Oktober im Süden.

Landkreis - Ab heute nimmt der Goldene Oktober erst richtig Fahrt auf. Genießen Sie ihn in vollen Zügen - denn der Frühwinter ist bereits in Sichtweite!

Der Goldene Oktober nimmt ab heute richtig an Fahrt auf. Aus Südwesteuropa strömt die warme Luft ungehindert nach Deutschland. Dabei wird es besonders in der Höhe ungewöhnlich mild. Besonders gut merkt man das, wenn man sich die Prognosen für den fast 1500 Meter hohen Feldberg im Schwarzwald anschaut. Dort erreichen wir heute, Freitag und Samstag satte 15 bis 18 Grad. Da ist es kein Wunder, dass es auch in den Niederungen richtig spätsommerlich warm wird.

Stellenweise sind am Freitag und Samstag bis zu 25 Grad möglich und das wären damit noch mal verspätete Sommertage für Deutschland. Die 20-Grad-Marke wird fast überall knapp erreicht, nur an den Küsten oder bei länger andauerndem Nebel kann es knapp werden. Das Wetter dazu ist vielfach ideal zum Wandern, Radfahren, joggen oder für einen Besuch im Biergarten oder der Eisdiele. Womit wir allerdings bei einem kleinen Problem wären: viele Biergärten und Eisdielen haben ihre Pforten schon geschlossen.

„Das schöne Wetter sollte man ausnutzen. Es bleibt uns wahrscheinlich bis Mittwoch kommender Woche erhalten. Ab Sonntag wird es allerdings nicht mehr ganz so warm. Dann könnte es aber einen markanten Temperatursturz geben. Um den 25. Oktober herum mehren sich die Anzeichen für eine umfangreiche Abkühlung. Die Tagestemperaturen würden dann unter 10 Grad fallen und es könnte die ersten Schneeflocken der Saison bis fast ganz runter geben“ warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Lassen Sie sich also nicht von den überdurchschnittlich und rekordverdächtig warmen Tagen täuschen. Der Frühwinter liegt auf der Lauer und er scheint bald das erste Mal zuzuschlagen. Daher sollte man das kommende Wochenende eventuell schon dazu nutzen, die Winterreifen aufzuziehen.

Der Wintertrend im Detail:

„Das Wird ein richtiger Chaos-Winter, der viel Abwechslung bereit hält und zeitweise richtig gefährlich werden kann“ kommentiert Wetterexperte Jung die ersten Ergebnisse.

Dezember: Der erste meteorologische Wintermonat fällt vielfach durchschnittlich, im Osten und Süden allerdings vielfach leicht zu kalt aus. Zur Monatsmitte könnte die russische Kältepeitsche mit Eis und Schnee zum ersten Mal so richtig intensiv zuschlagen. Ob das hochwinterliche Wetter allerdings bis Weihnachten durchhält ist unsicher, denn vom Atlantik drängen im letzten Monatsdrittel sehr wahrscheinlich einige Sturm- mitunter auch Orkantiefs nach Europa, die sehr milde Luft nach Deutschland bringen könnten. Weiße oder grüne Weihnachten – das wird sich wahrscheinlich erst auf den letzten Metern vor dem Fest entscheiden!

Januar: Der Januar würde nach aktuellem Stand eher durchschnittlich ausfallen. Er bringt zudem viel Niederschlag, der jedoch nur in den höheren Lagen der Mittelgebirge und den Alpen als Schnee fällt. Generell werden in den Alpen auch diesen Winter wieder sehr gute Wintersportbedingungen erwartet. In den Niederungen riecht es den ersten Berechnungen zufolge nach einem Schmuddelwinter – gerade perfekt, um sich eine Erkältung nach der nächsten einzufangen!

Februar: In diesem Monat könnte das dicke Kältepolster über Sibirien abermals angezapft werden und weite Teile Europas mit kalter Luft überschwemmen. Diese zweite Kältewelle könnte noch heftiger als die Kältewelle im Dezember ausfallen. Nennenswerter Schneefall ist dabei vor allem in der West- und Südhälfte Deutschlands zu erwarten.

Quelle: www.wetter.net

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