Auf A8 bei Grabenstätt gestoppt

Kolbermoorer (40) mit Maserati 20 Minuten "zu früh" dran

Grabenstätt - Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein kontrollierten am Montag kurz vor Mitternacht auf der A8 in Richtung München einen hochwertigen Maserati mit Münchener Zulassung. Dabei fehlten einem Mann nur 20 Minuten, um den "Ärger" zu umgehen:

Fahrzeugführer war ein in Kolbermoor wohnhafter 40-jähriger Deutscher. Dieser befand sich mit seiner 42-jährigen Begleiterin auf der Heimfahrt nach Rosenheim. 

Bei der Kontrolle konnte der Mann gegenüber den Beamten keinen Führerschein vorweisen. Er gab von sich aus an, dass sein Führerschein aufgrund eines Fahrverbots bei der Polizei verwahrt wird, er aber "seit heute" wieder mit dem Auto fahren dürfe. Eine Überprüfung in der Fahrverbotsdatei und die Rücksprache mit der fahrerlaubnisverwahrenden Polizeiinspektion Brannenburg bestätigte die Aussage des Deutschen allerdings nur teilweise. 

Tatsächlich lag der Führerschin dort zur Abholung bereit - allerdings frühestens ab Mitternacht. Die Schleierfahnder untersagten dem 40-Jährigen etwa 20 Minuten vor Ablauf seines Fahrverbots die Weiterfahrt. Die restliche Heimfahrt konnte er als Beifahrer im Maserati genießen. Zudem wird er bald Post von der Staatsanwaltschaft Traunstein erhalten, da er wegen Fahrens trotz Fahrverbots angezeigt wurde.

Pressemeldung PIF Fahndung Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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