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Am helllichten Tag

Mit Einsatzschild und Sturmgewehr: SEK stürmt Café mitten in Grafing

Mit schweren Waffen, Schutzausrüstung und Werkzeug stehen SEK-Beamte und ein Zivilpolizist vor dem Café Central am Grafinger Marktplatz. Mit einem massiven Aufgebot hatten es die Einsatzkräfte gestürmt und durchsucht.
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Mit schweren Waffen, Schutzausrüstung und Werkzeug stehen SEK-Beamte und ein Zivilpolizist vor einem Café am Grafinger Marktplatz. Mit einem massiven Aufgebot hatten es die Einsatzkräfte gestürmt und durchsucht.

Mit schwerer Bewaffnung haben SEK-Polizisten am Dienstagnachmittag (17. Januar) ein Café am Grafinger Marktplatz gestürmt. Die Ursache ist unklar, doch der Einsatz scheint erfolgreich gewesen zu sein.

Grafing - Es waren Szenen, die Anwohner als filmreif bezeichnen, die sich am Dienstagnachmittag im oberbayerischen Grafing im Landkreis Ebersberg abgespielt haben. Dutzende Polizeiautos waren im Zentrum der beschaulichen Kleinstadt vor Ort. Dazu Beamte in Zivil und Rettungswagen in Alarmbereitschaft. Das SEK hat dort ein Café erst observiert und dann gestürmt. Auch ein Spürhund half, die Örtlichkeiten zu durchkämmen.

Über den Grund für den Einsatz schweigen die Beamten allerdings zunächst. Weder vor Ort noch in den Präsidien will man unserem Schwesterportal, dem Münchner Merkur, nähere Auskünfte zu den Hintergründen des Großeinsatzes geben. Was auch immer die Polizei dort gesucht hat, sie scheint es gefunden zu haben, zumindest das machte ein Beamter vor Ort deutlich.

„Jeder weiß von Drogenumschlagplatz“

Bei den Grafingern ist das Rätselraten über die Ursache hingegen nicht so groß. „Jeder in Grafing hat gewusst, dass das ein Drogenumschlagplatz ist“, sagt ein Passant, der sich das Spektakel angeschaut hat, dem Merkur über das Lokal. „Bis auf die Polizei, zumindest bis heute, wie’s ausschaut“, fügt er an.

Ein Einsatzfahrzeug von vielen in Grafing.

Ähnlicher Einsatz in Aßling

Im benachbarten Aßling gab es bereits vor etwa zwei Wochen einen ähnlichen Einsatz, durchgeführt von Beamten der Kripo Rosenheim. Ob ein Zusammenhang besteht, ließ die Polizei allerdings ebenfalls offen. Laut Anwohnern soll es nicht nur um Drogen gehen, sondern auch um Waffen.

Der Einsatz am Dienstag endete mit einer Festnahme. Ein Mann wurde zu einem Zivilfahrzeug geführt und abtransportiert. Man darf gespannt sein, ob und wann die Beamten schließlich für Aufklärung sorgen. Auch bei der Razzia Anfang des Jahres in Aßling hat es dem Vernehmen nach eine Festnahme gegeben. Hier soll der Beschuldigte jedoch mittlerweile wieder auf freiem Fuß sein.

Den Einsätzen waren zudem Maßnahmen im Landkreis Rosenheim vorausgegangen. Das ist auch der Grund, warum die Rosenheimer Kripo in Aßling aktiv wurde, denn das liegt eigentlich außerhalb ihres angestammten Einsatzgebiets.

nt

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