Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Fataler Bergunfall in Grainau

Wanderin (53) stürzt im Höllentalgebiet 400 Meter in den Tod

Die Leiche einer 53-jährigen Wanderin aus Grainau wurde am Montagmorgen im Höllentalgebiet aufgefunden, nachdem die Frau am Vorabend ders 30. Mai als vermisst gemeldet wurde.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Landkreis Garmisch-Partenkirchen - Am späten Abend des 30. Mai wurde eine 53-Jährige, in Grainau lebende, Frau als vermisst gemeldet. Zusammen mit ihrem 16-jährigen Sohn und einer 46-jährigen Freundin war sie gegen 10.15 Uhr von Grainau aus zu einer Wanderung zur Höllentalangerhütte gestartet.

Um 14 Uhr trennte sich die Grainauerin von ihren Begleitern und wollte einen anderen Weg ins Tal nehmen. Ihre Begleiter gingen durch die Höllentalklamm ins Tal und zur Wohnung der 53-Jährigen. Die Grainauerin teilte dann um kurz vor 15 Uhr per WhatsApp mit, dass der ursprünglich geplante Weg gesperrt sei und sie einen anderen Weg nimmt. Der mit ca. sechs Stunden Gehzeit angegeben ist. Nachdem die Grainauerin dann am späten Abend noch nicht zu Hause war und auch über ihr Telefon nicht erreicht werden konnte, wurde die Rettungsleitstelle verständigt.

Ein Hubschrauber der Polizei suchte noch in der Nacht im Höllentalgebiet, konnte die Vermisste jedoch nicht auffinden. Sonstige Suchmaßnahmen durch Bergwacht und Polizei wurden aufgrund der Dunkelheit und des nicht eingrenzbaren Suchgebiets auf den nächsten Tag verschoben.

Am nächsten Tag machten sich dann zehn Einsatzkräfte der Bergwacht Grainau und vier Polizeibergführer auf den Weg. Außerdem wurde wieder ein Polizeihubschrauber zur Suche eingesetzt. Um ca. 9.45 Uhr wurde durch die Besatzung des Hubschraubers eine leblose Person in einer Schuttreiße unterhalb der Waxensteine entdeckt.

Nach ersten Ermittlungen war die 53-Jährige von der Höllentalangerhütte in Richtung Riffelscharte gegangen und auf ca. 1900 hm auf den sogenannten Schafsteig abgebogen. Dieser führt unterhalb der Waxensteine zurück bis zu einem Abstieg zur Höllentalangerhütte. Möglicherweise geriet sie auf dem Schafsteig vom Pfad ab, kam in felsdurchsetztes Steilgelände und stürzte. Nach einer Fallstrecke von über 400 hm über steilstes Gelände kam sie in einer Schuttreiße im Höllental zum Liegen.

Durch zwei Polizeibergführer und Einsatzkräfte der Bergwacht Grainau wurde die Verunglückte mittels des Polizeihubschraubers geborgen.

Pressemitteilung Polizei Oberbayern Süd / Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen

Rubriklistenbild: © Matthias Balk / dpa

Kommentare