Erneut tödlicher Bergunfall 

Mittelfranke (33) stürzt am Waxenstein in den Tod 

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Grainau - Erst am Freitag mussten Rettungskräfte einen tödlich verunglückten Bergsteiger aus einer Rinne am Waxenstein bergen. Am Montag bot sich den Einsatzkräften ein nahezu identisches Szenario. 

Bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen wurde am Montagvormittag ein 33-jähriger Bergsteiger aus Röthenbach in Mittelfranken als vermisst gemeldet. Der Mann war am Sonntag allein zu einer Bergtour in das Waxensteingebiet aufgebrochen und von dort nicht mehr zurückgekehrt

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Nachdem das Fahrzeug des Vermissten auf einem Wanderparkplatz in Hammersbach aufgefunden werden konnte, wurden die Suchmaßnahmen auf den Bereich um das Waxensteinmassiv konzentriert. Vom Polizeihubschrauber aus konnte der verunglückte Bergsteiger am Nachmittag im Bereich Normalanstieges zum großen Waxenstein, auf etwa 1.870 m Höhe, leblos aufgefunden werden. 

Der Verunglückte wurde durch zwei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe und dem Polizeihubschrauber geborgen. Nach derzeitigen Erkenntnisse stürzte der Röthenbacher während des Abstieges ca. 40 Meter in die Tiefe und zog sich hierbei tödliche Verletzungen zu. Die genaue Ursache für den Absturz wird derzeit noch ermittelt.

Tödlicher Absturz am Freitag 

Ein 74-jähriger Urlauber aus dem Saarland ist bei einer Bergtour auf den Großen Waxenstein am Freitag tödlich verunglückt. Laut unserem Partnerportal merkur.de, wurde der Mann nach einer mehrtägigen Suche durch die Hubschrauberstaffel Edelweiß unterhalb des Weges in einer schmalen Rinne entdeckt

Er war bereits am Dienstag zu einer Wanderung aufgebrochen, da er am nächsten Tag nicht in seiner Pension erschien, wurde er als vermisst gemeldet. Laut der Polizei Garmisch-Partenkirchen muss der Tourist rund 50 Höhenmeter abgestürzt sein. Die Ursache dafür ist bislang noch unklar. 

Pressemeldung Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen/jg

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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