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Großeinsatz in Kreuth

150 Rettungskräfte löschen Brand in Wohnhaus

Kreuth - Am Samstagabend rückten sieben Feuerwehren zu einem Wohnhaus in Kreuth aus. Ein Großbrand drohte das Gebäude zu zerstören. Auch Helfer aus Rosenheim waren vor Ort.

Am Abend des 16. Dezembers geriet ein Wohnhaus in Brand in Kreuth und wurde dabei vollständig zerstört. Die beiden Bewohner erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Hinweise für eine vorsätzliche Brandstiftung sind derzeit nicht vorhanden.

Über die Integrierte Leitstelle wurde gegen 20.30 Uhr der Vollbrand eines Wohnhauses im Ortsteil Trinis mitgeteilt. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand ein Carport vor dem Einfamilienhaus komplett in Flammen und das Feuer war in das Wohnhaus vorgedrungen. Die beiden Hausbewohner befanden sich bereits im Freien. Sie hatten das Gebäude mit einer leichten Rauchgasvergiftung selbstständig verlassen.

Die aufwendigen Löscharbeiten der Feuerwehren aus Kreuth, Rottach-Egern, Tegernsee, Bad Wiessee, Gmund, Dürnbach und Waakirchen, bei denen ein Übergriff der Flammen auf das benachbarte Haus verhindert wurde, dauerten die ganze Nacht. Die angrenzenden Häuser wurden vorsorglich evakuiert und die Stromleitung durch das Tegernseer E-Werk vom Netz genommen. Eine entsprechenden Notversorgung konnte durch das anwesende BRK und die Feuerwehr gewährleistet werden. Insgesamt waren rund 150 Rettungskräfte im Einsatz.

Der Kriminaldauerdienst (KDD) aus Rosenheim übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen vor Ort, die vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Miesbach fortgesetzt werden. Aufgrund der bislang gewonnenen Erkenntnisse sind keine Hinweise für eine vorsätzliche Brandstiftung vorhanden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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