Ist ihm angeblich „so rausgerutscht“

Mann (24) setzt Haufen vor Eingang der Bundespolizei am Flughafen München

Ein 24-Jähriger hat am Mittwochnachmittag (14. April) sein großes Geschäft vor dem Personaleingang der Bundespolizei im Terminal 1 verrichtet, nachdem die Beamten ihn der Tür verwiesen hatten. Die sichtlich überraschten Beamten wiederum quittierten dieses Verhalten mit einer Anzeige wegen Belästigung der Allgemeinheit.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Flughafen München – Bundespolizisten am Münchner Airport sind jederzeit für jedermann ansprechbar. Dies schien wohl auch der gebürtige Münchner zu wissen. Also klingelte er kurzerhand bei den Bundesbeamten im Terminal 1 und begehrte Einlass. Was er von Ihnen aber wirklich wollte, ließ sich auch in einem längeren Gespräch nicht herausfinden. Nachdem seine Angaben laut den Beamten immer diffuser und ein plausibles Anliegen immer unwahrscheinlicher wurden, haben diese ihn der Tür verwiesen.

Kurze Zeit später trauten zwei Polizisten ihren Augen kaum, als sie die Wache zu einem Streifengang verließen. Lag doch vor der Tür ein größeres braunes Häufchen, das einem menschlichen Abfallprodukt sehr nahe kam. Der Geruch der Hinterlassenschaft ließ schließlich Ekel, aber keinen Zweifel mehr aufkommen.

Das ungewöhnliche Gespräch mit dem jungen Mann wenige Minuten zuvor noch in Erinnerung, hatten die Bundespolizisten dann doch recht schnell einen Verdacht hinsichtlich des Verursachers. Also machten sie sich auf die Suche und fanden den 24-Jährigen im Munich Airport Center. Auf sein „Missgeschick“ vor der Wache angesprochen, war er nach etwas hin und her schließlich geständig. Er habe „es nicht mehr halten können“, es sei ihm „so rausgerutscht“, wollte er die Beamten glauben machen.

So richtig glauben mochten die Beamten diese Erklärung mit Blick auf die vorherigen Geschehnisse jedoch nicht und übergaben den polizeibekannten Münchner zuständigkeitshalber an die Kollegen der Bayerischen Polizei.

Ergebnis der öffentlichen „Sitzung“ ist nun eine Anzeige wegen Belästigung der Allgemeinheit und ein Hausverbot für den Münchner Flughafen.

Pressemeldung Bundespolizei Flughafen München

Rubriklistenbild: © Alexandra Stolze/Bundespolizei

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