Geologe: Steilwand bleibt gefährlich

Großostheim - Nachdem ein Lehmbrocken im unterfränkischen Großostheim ein fünfjähriges Mädchen erschlagen hat, warnt ein Geologe vor weiteren Gefahren durch die Steilwand.

Michael Moser von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen hat seit dem Unfall vor fast vier Monaten diesen und andere von Steilwänden gesäumte Wege der Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg analysiert und Profile erstellt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass von der steilen Wand noch immer Gefahr ausgeht. „In der 3,5 Meter hohen Lößwand befindet sich jetzt ein horizontales Dach. Da hängen noch 1,5 Kubikmeter (Lehm), die sicher in der nächsten Zeit herunter kommen“, sagte Geologe am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Die Unfallstelle ist bislang für die Öffentlichkeit gesperrt.

lby

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