Gülle schwappt in Cabrio

Landwirt: "Das war doch nur ein ganz kleiner Spritzer"

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Dachau - Ausgerechnet in ein offenes Cabrio hat sich in Altomünster (Landkreis Dachau) das Güllefass eines Landwirtes ergossen. Nun beschuldigen sich Landwirt und Cabrio-Fahrer gegenseitig:

Es war der wohl dreckigste Unfall seit langem: Ein 53-jähriger Cabrio-Fahrer und seine 14-jährige Tochter waren am Samstag bei schönstem Wetter mit offenem Verdeck unterwegs gewesen. Als der ihnen entgegenkommende Landwirt mit seiner stinkenden Fracht einem parkenden Auto ausweichen musste, geriet die Gülle in Wallung und schwappte in das Renault Mégane Cabrio. Unklar ist weiter die Schuldfrage.

Nicht jedoch für den Bauern, dessen Gülle ins Cabrio schwappte. „Ich musste an parkenden Autos vorbei zickzack fahren“, erklärt der Landwirt gegenüber Bild. „Das Cabrio kam entgegen, machte keine Anstalten zu bremsen. Da musste ich eine Vollbremsung hinlegen. Die Gülle ist bauartbedingt ausgetreten, am Entlüftungsschieber. Es war doch nur ein ganz kleiner Spritzer", so der Landwirt zu Bild. 

Auch für den Cabrio-Fahrer ist die Sache klar, stellt sich jedoch völlig anders dar: „Ich wich dem Traktor extra noch auf den Fußweg aus“, sagt Cabrio-Fahrer H. „Aber der Traktor-Fahrer beschuldigte mich gleich, ich sei schuld!“ 

Niemand will also für den Mist verantwortlich sein und wird somit wohl ein Fall für die Versicherung. Einzig die Polizei zeigte ein wenig Humor: "Shit happens" und "das Auto können sie aber wegschmeißen" waren in der Polizeimeldung zu lesen.

mh

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