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Hallo, wir sind die Neuen: Das sind Südbayerns Neozoen

Amerikanischer Signalkrebs
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In den südbayerischen Landkreisen breiten sich mehrere Neozoen aus. Wir möchten einige davon vorstellen. Den Anfang macht der amerikanische Signalkrebs. Er setzt den heimischen Edelkrebsen ordentlich zu - überträgt er doch die Krebspest.
Ein Flamingo badet im Wasser
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Der chilenische Flamingo fühlt sich am Chiemsee pudelwohl. Die Prachtexemplare stammen ursprünglich wohl aus einer privaten Haltung in Salzburg.
Viele asiatische Marienkäfer
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Auch ein Neozoon: Die asiatischen Marienkäfer sind deutlich bunter als ihre europäischen Gegenparts - und leider auch wesentlich resistenter. Zudem übertragen sie einen Parasiten, der für unsere Marienkäfer tödlich ist.
Ein Marderhund
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Sieht aus wie ein Waschbär - ist aber ein Marderhund. Er stammt ursprünglich aus Sibirien. Zigtausende dürften inzwischen in Deutschland heimisch sein.
Asiatische Tigermücke sticht zu
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Sie ist schön - und außergewöhnlich gefährlich. Aufgrund der milden Winter kann die Asiatische Tigermücke bei uns Fuß fassen. Sie überträgt das hochgefährliche Zikavirus.
Zwei Nilgänse und ein Nutria
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Neozoen unter sich: Ein Nutria scheint zwei Nilgänse zu begrüßen. Nilgänse gelten als aggressiv - was vor allem Enten und andere Vögel zu spüren bekommen.
Ein Grauhörnchen auf einer Wiese
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Sie drängen von Italien zu uns: Amerikanische Grauhörnchen. Sie vertreiben die heimischen Eichhörnchen aus ihren Revieren. Achtung! Entgegen der weitläufigen Meinung handelt es sich bei schwarzen Eichhörnchen nicht um eine zugewanderte Art - es handelt sich lediglich um eine Farbvariante der heimischen roten Eichhörnchen.
Ein Waschbär auf einem Baum
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So, jetzt aber wirklich zum Waschbären: Das nachtaktive Tier hat schon in weiten Teilen unserer Region Fuß gefasst. Er hat sich derart stark vermehrt, dass er schon als einheimisch gilt.

Mehrere Neozoen-Arten breiten sich in den südbayerischen Landkreisen aus. Wir stellen ein paar davon vor.

Rubriklistenbild: © Marcus Führer/dpa

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