Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Beherbungsgewerbe überprüft

Hauptzollamt mit Schwerpunktkontrolle in der Region: Mann in Hotel im Kreis Traunstein festgenommen

Bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Beherbergungsgewerbe am 5. August war das Hauptzollamt Rosenheim mit über 70 Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beteiligt . Ziel war es, mögliche Fälle von Schwarzarbeit, Sozial- und Abgabenbetrug sowie Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz festzustellen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Rosenheim/Bad Reichenhall/Weilheim/Altötting/Traunstein – Bei den Kontrollen in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting, Rosenheim, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau und Miesbach wurden 224 Personen überprüft, dabei stellten die Zollbeamtinnen und -beamten zehn Mindestlohn-Verstöße, zwei Fälle mit dem Verdacht der Scheinselbstständigkeit sowie einen Verdacht des Leistungsmissbrauchs fest.

Bei sechs Fällen, bei denen der Verdacht auf Beitragsvorenthaltung gemäß § 266a StGB vorliegt, sind weitere Ermittlungen notwendig. Des Weiteren stellten die Zöllner noch zwei Fälle der illegalen Ausländerbeschäftigung fest. Eine davon bei einer Kontrolle eines Hotels im Landkreis Traunstein. Bereits bei der Überprüfung des ersten Beschäftigten traten Unstimmigkeiten auf. Der serbische Staatsbürger konnte den Beamten im Rahmen der Kontrolle keinen gültigen Aufenthaltstitel beziehungsweise keine Arbeitsgenehmigung vorlegen, welche er für eine legale Beschäftigung in Deutschland benötigte.

Aufgrund der fehlenden Dokumente wurde der Mann nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet. Der Beschuldigte wurden mittlerweile mit der Auflage, die EU binnen 24 Stunden zu verlassen, wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen den Arbeitgeber wurde ein Strafverfahren wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt eingeleitet.

Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © Christian Charisius / dpa

Kommentare