Heilig-Geist-Haus in Nürnberg saniert

Nürnberg - Das Heilig-Geist-Spital direkt am Pegnitzufer ist ein Zeugnis der wechselvollen Stadtgeschichte Nürnbergs. Nun hat die Kommune einen Teil des Gebäudekomplexes saniert:

Verschiedene städtische Dienststellen sollen im Heilig-Geist-Haus nun Platz finden; in der Kapelle werden künftig Gottesdienste gefeiert, im Saal sollen Konzerte stattfinden, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Die Kosten belaufen sich auf knapp elf Millionen Euro.

Das Heilig-Geist-Spital wurde im 14. Jahrhundert errichtet, es galt als die größte Einrichtung zur Versorgung von Armen und Kranken in der bedeutenden Reichsstadt. Die zugehörige gotische Kirche wurde bei den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs so stark zerstört, dass sie nicht wieder aufgebaut wurde. Stattdessen entstand in den 1960er Jahren das Heilig-Geist-Haus mit Festsaal, Kapelle, Studentenwohnheim und Seminarräumen. 2003 übernahm die Stadt das Gebäude von der evangelischen Kirche und startete die umfangreichen Sanierungsarbeiten. Das Spital selbst wird heute als Altenheim genutzt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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