Zeugen erwischen Täter mit heruntergelassenen Hosen

Betrunkener 32-Jähriger missbraucht Zirkuspferde in Bayern

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Herrsching - Am Montagabend ereignete sich am Ammersee eine abscheuliche Tat. Ein 32-jähriger Mann verging sich an Zirkuspferden. Zeugen konnten ihren Augen nicht trauen. 

Im Landkreis Starnberg kam es am Abend des 7. Mai zu einem erschütternden Vorfall. Wie abendzeitung.de berichtet, hatte sich ein betrunkener 32-Jähriger in Herrsching an Zirkuspferden vergangen. Eine Zeugin hatte den Mann dabei beobachtet, als er mit heruntergelassener Hosen die Pferde quälte. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter in der Folge dank einer genauen Täterbeschreibung fassen. 

Dem 32-Jährigen erwartet eine Strafanzeige wegen Verletzung des Tierschutzgesetzes. 

Pferd in Aschau am Inn brutal vergewaltigt

Anfang des Jahres machte eine 27-jährige Pferdebesitzerin eine erschreckende Entdeckung in einem Stall bei Aschau am Inn.  Sie musste beim Versorgen ihrer Stute feststellen, dass eine bislang unbekannte Person das Pferd mit einem noch nicht definierbaren Gegenstand missbraucht hatte. Dadurch erlitt das Tier schwerwiegende Verletzungen.

Schaf im Kreis Landshut nach Vergewaltigung erlöst

Und auch in Velden ereignete sich ein verstörender Vorfall. Ein Schafzüchter aus Velden wollte am 3. November 2018 seine Schwarzkopfschafe in der Futterscheune mit offener Weide füttern. Dabei machte er eine schockierende Entdeckung. Ein vermutlich 25-jährige Mann war gerade inmitten des Geschlechtsakts mit dem wehrlosen Tier. Bei der anschließenden Betrachtung des Tieres durch einen Tierarzt wurde festgestellt, dass das Tier durch den Geschlechtsakt einen gerissenen Enddarm erlitten hatte und nicht mehr zu retten war. Es musste anschließend von seinem Leid an Ort und Stelle erlöst werden.

Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzte die Tierrechtsorganisation Peta eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu seiner Ergreifung und Verurteilung führen, aus. Bislang konnte der Täter allerdings noch nicht gefasst werden. 

Verstörende Tat in Velden - Mann vergeht sich an Schaf

Täter drohen bis zu drei Jahre Gefängnis

Seit der Änderung des Tierschutzgesetzes im Juli 2013 sind sexuelle Handlungen an Tieren verboten und können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro belegt werden. Ist der Straftatbestand der Tierquälerei erfüllt, können Täter zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden.

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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