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Lebenslänglich wegen Polizistenmords für Reichsbürger

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Hirschkuh-Mutter erliegt Schüssen von Wilderer

Schleching - Was ein Jäger in seinem Revier an der Kampenwand entdeckte war doppelt tragisch: Auf die wild geschossene Hirschkuh ist ein junges Kalb noch angewiesen...

Ein Jäger machte am frühen Sonntagmorgen in seinem Jagdrevier eine grausige Entdeckung: Eine Hirschkuh lag im Bereich der Steinbergalm verendet im Wald. Sie wurde offensichtlich während der Nacht von Samstag auf Sonntag mit einem Kleinkalibergeschoss angeschossen und verendete wenige Stunden später qualvoll an ihrer schweren Schussverletzung.

Besonders tragisch dabei ist, dass die Hirschkuh Mutter eines etwa zweimonatigen Hirschkalbes ist, das noch dringend auf die Muttermilch angewiesen ist. Von dem Hirschkalb fehlt trotz intensiver Suche bisher jede Spur, so dass der Jäger davon ausgeht, dass es ohne Mutter nur wenige Tage überleben wird.

Die Polizei sucht nach einem etwa 50-Jährigen

Die Suche der Polizei mit Beamten der alpinen Einsatzgruppe am Sonntag nach dem rücksichtslosen Wilderer blieb bisher erfolglos. In diesem Zusammenhang wird ein etwa 50-jähriger Mann mit einer roten Baseballmütze und einem roten Rucksack gesucht, der sich zur fraglichen Zeit in dem Gebiet aufgehalten hat.

Deshalb bittet die Polizei diejenigen Bergwanderer, die am Sonntagmorgen im Bereich der Steinbergalm an den südlichen Abstürzen der Kampenwand unterwegs waren, sich bei der Polizei Grassau zu melden, wenn sie Hinweise zu einem solchen Mann abgeben können. Die Telefonnummer: 08641-95410.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Grassau

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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